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Kommentar

30.08.2019

Raser in Türkheim: Wenn’s freiwillig nicht klappt ...

Seit Mittwoch stehen die mobilen „Raser-Bremsen“ in der Ramminger Straße – probeweise für einige Monate. Dann will der Gemeinderat die so gewonnenen Erfahrungen sammeln und neu entscheiden.
Bild: Alf Geiger

Seit Jahren plagen sich Anlieger und Gemeinderäte mit diesem Problem herum: Es wird viel zu schnell gefahren, in der Ramminger Straße, in der Tussenhauser Straße, in der Uferstraße ...

Und seit Jahren suchen die Verantwortlichen im Rathaus gemeinsam mit Polizei und Verkehrsbehörden nach einer praktikablen und sinnvollen Möglichkeit, den Verkehrsteilnehmern beizubringen: Hier müsst ihr runter vom Gas!

Hier geht es zum dazugehörigen Artikel: Raser-Bremsen: Kaum aufgestellt, schon in der Kritik

Das ist gerade bei so weithin einsichtbaren, kerzengeraden und gut ausgebauten Zufahrtsstraßen wie der Ramminger und der Tussenhauser Straße – und genauso auch bei der längst als eine Art „Umgehungsstraße“ genutzten Uferstraße - kein leichtes Unterfangen: Nicht allles, was vielleicht möglich wäre, ist auch wirklich sinnvoll. Bremsschwellen lehnen viele Experten ab, die aufgestellten mobilen Geschwindigkeitsmesser können die allerwenigsten Auto- und Lkw-Fahrer wirklich beeindrucken.

Jetzt also die „Mobilen Fahrbahnverengungen“ – und schon zetern wieder einige, weil sie nicht mehr wie gewohnt dort durchbrettern können, sondern um die „Raser-Bremsen“ herumfahren und dabei auf den Gegenverkehr achten müssen. Aber genau das sollte ja auch erreicht werden: Jetzt muss man runter vom Gas. Gut so!

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