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Einschnitt

17.07.2020

Rekord-Meteorit in Wörishofen unter dem Messer

Zufriedene Gesichter nach einem einmaligen Projekt: Peter Fraefel (rechts) und sein Partner Florian Ledermann haben Maßarbeit für die Wissenschaft geleistet.
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Zufriedene Gesichter nach einem einmaligen Projekt: Peter Fraefel (rechts) und sein Partner Florian Ledermann haben Maßarbeit für die Wissenschaft geleistet.
Bild: Franz Issing

Der Sensationsfund benötigt eine besondere Behandlung. Heute wird der Brocken aus dem Weltall vorgestellt

Bombardement aus dem Weltall. Millionen winziger Himmelskörper rasen durch unser Sonnensystem. Von den Begegnungen mit diesen wilden Gesellen trägt unsere Erde viele Narben. Das Nördlinger Ries, ein gut 20 Kilometer großer Einschlagskrater, zeugt von einer solchen Kollision vor 15 Millionen Jahren. In einem aktuellen Fall prallte dagegen ein besonderer Gast aus dem Weltraum auf die Erde, ohne zunächst Aufsehen zu erregen. Doch nun steht fest: Er ist eine „wissenschaftliche Sensation“. Das teilte das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) mit, nachdem der Steinbrocken als größter jemals in Deutschland gefundener Steinmeteorit identifiziert wurde – 31 Jahre nach seinem Fund. Anteil daran hat auch Steinmetz Peter Fraefel aus Bad Wörishofen.

Ihm oblag es, den 30,26 Kilogramm schweren Brocken so aufzusägen, dass der wertvolle Fund nicht beschädigt oder gar zerstört wird. Fraefel ist Experte für Mineralien-Zuschnitte. Doch dieses Projekt verlangte ihm trotzdem einiges ab. Für den Steinmetz war es das älteste Objekt, das er jemals in den Händen hielt.

„Als der Bote von unserem Sonnensystem bei mir anklopfte, war ich hin und weg und ließ an diesem Tag alles stehen und liegen“, erzählt Steinmetz Peter Fraefel. Wie es dem Wörishofer Experten gelang, den Sensationsfund fachgerecht für die entscheidenden Untersuchungen vorzubereiten und was nun mit dem Meteoriten geschieht, lesen Sie im Bayernteil dieser Ausgabe. "Bayern

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