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Soziales

30.12.2016

Rotary hilft Erdbebenopfern

Drei maßgebliche Akteure des Nepalprojektes von Rotary zum Wiederaufbau einer Gewerbeschule in Nepal (von links): Jörg Bahr, Rotarier aus Oberammergau und Gründer der „Schülerhilfe für Nepal“. Rabindra Puri, Bauingenieur und Bauleiter aus Nepal und Rudolf Ruf aus Mindelheim der das Neubauprojekt bei einer privaten Nepalreise besuchte. Unter seiner Präsidentschaft im Rotary-Club Mindelheim begannen die Spendenaktivitäten für dieses Projekt.
Bild: Jung

Mindelheimer unterstützen in Nepal den Bau einer Schule

Oft reicht die Fantasie nicht aus, um sich die Folgen einer Katastrophe, wie es ein schweres Erdbeben ist, wirklich vorzustellen: Menschen sind unter Trümmern begraben. Häuser und öffentliche Einrichtungen sind zerstört, die wirtschaftliche Existenz ist vernichtet. Wie soll es weitergehen? Auch für grundlegend lebenswichtige Einrichtungen, wie zum Beispiel Schulen, fehlen Gebäude und Lehrer. Das war im Jahr 2015 die Lage, als Nepal von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde.

Hilfe von außen wurde dringend benötigt. So auch für eine zerstörte Gewerbeschule in Bhaktapur in Nepal. Der Rotary Club Mindelheim hat sich gerade dieses Spendenziel aus verschiedenen Gründen ausgesucht. Da war Jörg Bahr aus Oberammergau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, der häufig selbst in Nepal ist. Er ist Garant, dass die bereitgestellten Spendengelder optimal verwendet werden.

Für diesen Zweck spendete der RC Mindelheim erneut wie schon im Jahr 2015, als die Ersthilfe nach dem Erdbeben dominierte. Ebenfalls großzügiger Spender aus der Rotaryfamilie ist der RC Luzern-Seetal. Er ist seit vielen Jahren Patenklub der Mindelheimer Rotarier. Auch Nicht-Rotarier aus Mindelheim haben für Nepal gespendet. Past-Präsident der Mindelheimer Rotarier, Rudolf Ruf, besuchte kürzlich die Baustelle in Nepal im Rahmen einer privaten Reise und traf dort die Verantwortlichen für den Neubau. Ruf brachte gute Informationen nach Hause: Voraussichtlich 2017 wird der Bau fertig sein und Platz für 100 Schüler bieten. An der Schule sollen die jungen Menschen dann zu Tischlern, Maurern, Aufzugsmechanikern, Elektrikern, Installateuren, Hebammen und Homöopathen ausgebildet werden. Möglich gemacht wurde die Hilfe der Mindelheimer Rotarier auch mit den Einnahmen aus dem Rotary-Adventskalernder.

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