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Runder Geburtstag in Mindelheim

06.12.2013

Salutschüsse für Hermann Haisch

Hermann Haisch daheim im weihnachtlich geschmückten Wohnzimmer. Der Altlandrat feiert heute gut gelaunt seinen 75. Geburtstag.

Der Altlandrat feiert heute seinen 75. Geburtstag und darf sich auf einen Empfang bei seinem Nachfolger freuen

Der Altlandrat ist mehr als sieben Jahre nach seinem Rückzug aus der Kommunalpolitik weiter in zahlreichen Vereinen und Verbänden engagiert. Sie alle wollen heute ihrem langjährigen Weggefährten ihre Wertschätzung erweisen. Bei den Günztaler Alphornbläsern musiziert Haisch mit Herzblut mit. Beim Förderverein für das BezirksOldieBlasOrchester Bobo des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes ist er Vorsitzender, bei der Feuerschützenkompanie Dietershofen Ehrenoberst. Wer heute am späten Nachmittag in Mindelheim ein paar Salutschüsse hört, weiß nun, wem sie gelten.

Am Nachmittag ist Haisch Gast in jenem Gebäude, das für ihn ein halbes Leben lang so etwas wie ein zweites Zuhause war – das Landratsamt. Landrat Hans-Joachim Weirather hat zu Ehren seines Vorgängers zu einem Empfang geladen. Rund 200 Gäste werden erwartet.

Hermann Haisch würde flunkern, würde er sagen, ihm wäre das gleichgültig. Der gelernte Tierarzt ist politischer Mensch geblieben, durch und durch. Und er ist stolz, was er in den 28 Jahren seiner Amtszeit für den Landkreis und seine Menschen erreicht hat. Ob es der Bau der Autobahn ist, die Therme Bad Wörishofen, der Allgäu Airport, das Jugendbildungszentrum Babenhausen, der Fischereihof in Salgen oder das Managementzentrum in Lautrach, das Kloster Lohhof – überall hatte Hermann Haisch maßgeblich mitgemischt. So manches wie der Fischereihof wäre nie gekommen, hätte Hermann Haisch nicht frühzeitig politische Allianzen geschmiedet.

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Man könnte noch vieles aufzählen und würde am Ende doch immer verblüfft feststellen: Die Arbeit von Hermann Haisch trägt nun Früchte. Die historisch niedrige Arbeitslosenquote im Unterallgäu hat viel damit zu tun, dass sich Betriebe entlang der A96 wohlfühlen. Die Autobahn hat Haisch vorangetrieben. Die mittelständische Wirtschaft hätte sich keinen emsigeren Fürsprecher wünschen können. Das hat auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gestern in einem Glückwunschschreiben anerkannt. Aber auch dessen mehr als 20 Jahre währendes soziales Engagement beim Bezirksverband Schwaben des Roten Kreuzes lobte Herrmann.

Die Politik spielt inzwischen nicht mehr die tragende Rolle im Leben von Hermann Haisch. Sein Garten erfordert Pflege, die Enkelkinder in Fischach und Bad Wörishofen wollen Oma und Opa Haisch regelmäßig treffen.

Und auch die geliebten Bergwanderungen sind heute leichter möglich als noch in der Zeit des Rund-um-die-Uhr-Landrats. Jagd- und Fischereischein haben das Ihre getan und Hermann Haisch ganz neue Seiten des Lebens gezeigt.

Und natürlich sind ihm Musik und Geselligkeit weiter wichtig. Selbst das Alter nimmt er mit Humor. Warum er eine neue Diatonische angeschafft hat? Falls er seine Zähne verlieren sollte, müsse er die Trompete zur Seite legen. Dann steigt er eben um.

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