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Bad Wörishofen

24.03.2019

Schachfestival in Bad Wörishofen begeistert Jung und Alt

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2 Bilder
Das Gruppenbild mit allen Pokalgewinnern zeigt: Die Stimmung beim Schachfestival in Bad Wörishofen war prima.

387 Denksportler traten in Bad Wörishofen gegeneinander an. Wer sich in den neun Runden des Open-Turniers durchgesetzt hat.

Ungebrochener Beliebtheit erfreut sich das Schachfestival in der Kneippstadt, das heuer zum 35. Male ausgetragen wurde. 387 Denksportler, darunter wieder zahlreiche Großmeister und Internationale Meister, hatten wieder den Weg ins Unterallgäu gefunden und die angenehme Atmosphäre im Kursaal und in der Stadt genossen. Dies betonte auch Turnierleiter Jürgen Wempe bei der Siegerehrung.

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„Das Turnier ist erneut sehr fair und ohne Zwischenfälle verlaufen. Allerdings stießen wir fast an die räumlichen Grenzen, konnten aber zum Glück noch einen zusätzlichen Seminarraum benützen, sodass wir für alle Partien genügend Platz hatten“, so Jürgen Wempe.

Bad Wörishofer Schachfestival ist bei den Denksportlern sehr beliebt

Das Wörishofer Schachopen gehört zu den größten Schachfestivals in Deutschland und wird nicht nur deshalb so gerne angenommen, weil die Turnierteilnehmer auch die Möglichkeit haben, ihre Ranking-Zahlen zu erhöhen. Ausgezeichnet wurden die Sieger im Open-Turnier, im B-Open, bei den Senioren und bei einer Vereine-Wertung. Dazu gab es viele Geld- und Sachpreise, sowie eine große Tombola, bei der die Veranstaltungsleiterin der Kurverwaltung, Isabel Joachim, als Glücksfee fungierte.

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Der Sieg im Open-Turnier ging mit acht Punkten aus den neun Runden an Oleg Romanischin vor Leonid Milov und Alexandr Karpatchev, der das Turnier schon einmal gewonnen hatte. Mit Norbert Friedrich taucht der erste deutsche Name bereits auf Rang fünf auf. Nadja Jussupow, die für den SK Krumbach startet, kam als beste Frau immerhin auf Rang 16. 128 Teilnehmer waren hier am Start.

Ebenfalls acht Punkte errang der Sieger des B-Turnieres, James Reed. Tobias Brunner und Michael Wegscheider folgten mit je 7 Punkten auf den Plätzen. Ausgezeichnet platziert aus heimischen Gefielden waren hier Jens Seidl vom SK Krumbach als 7. und der Mindelheimer Helmut Specht als 18.

Der jüngste Schachspieler in Bad Wörishofen war neun Jahre alt

Das mit 92 Teilnehmern erneut ausgezeichnet besetzte Senioren-Turnier gewann diesmal Dr. Matthias Kierzek vom SK Fulda vor Dieter Villing aus Ludwigshafen und Erich Müller vom SK Ladenburg. Heinrich Däubler, der lange Jahre die Schachecke der Augsburger Allgemeinen betreute, belegte einen ausgezeichneten 4. Platz.

Mit Mira Kierzek taucht der Name des Siegers auch bei der besten Frau auf. Sie kam als 32. ins Ziel. Schließlich gab es noch diverse Ranking-Wertungen und eine Ehrung für die erfolgreichsten Mannschaften. Hier stellte der SK Freibauer Mörlenbach den Sieger vor dem SC Hansa Dortmund und dem Münchner SC 1836.

Der jüngste Teilnehmer war der gerade einmal neun Jahre alte Simon Brunauer, während Hans-Ludwig Ellmaier als Jahrgang 1930 als ältester Teilnehmer nicht bei den Senioren, sondern im B-Turnier antrat und dort immerhin den 44. Platz errang. Mit vertreten waren auch heuer wieder etliche Spieler des Deutschen Blinden-Schachbundes.

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