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Eishockey im Unterallgäu

23.12.2018

Schöne Bescherung für die Wörishofer Wölfe

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Ercan Kumru im Tor der Wölfe hatte gegen die spielstarken Gastgeber des ESV Burgau (schwarz) alle Hände voll zu tun, um eine noch höhere Niederlage noch zu verhindern. Am Ende stand eine 2:10-Packung, die jedoch etwas einseitiger klingt, als das Spiel tatsächlich war.
Bild: Ernst Mayer

Die Wörishofer Wölfe kassieren eine deftige 2:10-Niederlage bei Spitzenreiter ESV Burgau. Auch die Kuvencracks aus Kaufbeuren und Memmingen gehen leer aus

Eine deftige Packung mussten die Bad Wörishofer Wölfe bei Spitzenreiter ESV Burgau einstecken: 2:10 hieß es am Ende der Partie. Doch das Ergebnis klingt einseitiger, als das Spiel tatsächlich war.

Landesliga Nach einer Woche Spielpause kamen die Wölfe beim Tabellendritten nicht in Fahrt. Die Eisbären aus Burgau hatten eine klare Vorgabe: „Wieder an die Tabellenspitze“ zu kommen. Mit entsprechendem Tempo und Konzentration legte die Mannschaft um Kapitän David Heinrich im ersten Drittel mit vier Treffern von Dominik Zimmermann (4.+11.), Dennis Tausend (9.) und David Zacher (13.) vor.

Sie zeigten saubere Pässe und gutes Zusammenspiel, was es der Wörishofer Verteidigung schwer machte, zumal mit Felix Gleissner, Matthias Höldrich und Simon Hassmann drei „gelernte“ Verteidiger auf Defensivpositionen fehlten.

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Die Wörishofer Wölfe stemmen sich gegen die Übermacht

Nach der ersten Pause erinnerte Andreas Nuffer seine Mannschaft nochmal an das Hinspiel in der heimischen Arena, als die Eisbären erst in der 48. Spielminute den Ausgleich für die Verlängerung schossen. Die Wölfe generierten unter anderem mit Alexander Schönberger und Danny Scholz hervorragende Möglichkeiten, um wieder ins Spiel zu kommen. Doch Ronny Zientek (23.) sollte der nächste Schütze sein, bevor auf Zuspiel von Alexander Schönberger Christoph Heckelsmüller (24.) seinen verdienten Treffer im Burgauer Tor unter- brachte.

Aber erneut Dominik Zimmermann (27.) stellte den alten Abstand wieder her. Obwohl die Wölfe in dieser Phase mehr Spielanteile und etliche Chancen hatten, wollte die Scheibe nicht mehr ins Tor. Selbst bei einem Penalty fehlte die Portion Glück als Kapitän Patrick Münch (38.) den Goalie Sebastian Gassner eigentlich schon ausgespielt hatte, zog dieser die Fanghand gerade noch hoch genug und erwischte den Puck um Haaresbreite. So verabschiedeten sich beide Teams beim Stand von nunmehr 6:1 in die zweite Pause.

Auch im letzten Drittel dauerte es, vor allem dank Ercan Kumru im Tor der Wölfe, fast zehn Minuten bis die Eisbären mit Michal Horky (50.) und Dennis Tausend (52.) wieder trafen. Danach legte Franz Schmidt (52.) im Gegenzug einen Alleingang hin und versenkte die Scheibe eiskalt im Burgauer Tor.

Strafzeiten konnten die Wörishofer Wölfe schadlos überstehen

Etliche Strafzeiten mussten die Wörishofer nun hinnehmen, die aber allesamt schadlos überstanden wurden.

Schließlich klappte es dann doch wieder besser mit dem Zusammenspiel der Gastgeber, David Zacher (54.) und Dennis Tausend (60.) erhöhten noch zum 10:2 Endstand.

Dies bedeutet für den ESV Burgau die erneute Führung in der Tabelle, nachdem die Devils aus Ulm mit einem 1:4 gegen die Piraten aus Buchloe scheiterten. Die Wölfe liegen vor Pfronten und Forst auf dem 8. Tabellenplatz und haben bis zur zweiten Runde noch drei Spiele zu absolvieren.

DEL II Wenn die eigene Leistung nicht stimmt und man dann noch auf einen starken Gegner trifft, geht der sportliche Spagat für ein erfolgreiches Ergebnis zu weit auseinander. So gab es am Freitagabend bei der 1:5-Heimniederlage des ESV Kaufbeuren gegen die Heilbronner Falken auch keine zwei Meinungen. „Wir haben nicht gut gespielt und verdient verloren“, sagte Trainer Andreas Brockmann und suchte dabei auch nicht nach Ausreden.

„Wir müssen wieder zu den Tugenden kommen, die uns stark gemacht haben und einfaches Eishockey spielen. Ein paar Prozent weniger reicht in dieser Liga nicht mehr aus“, sagte auch Daniel Oppolzer selbstkritisch.

Oberliga Mit einer 2:5-Niederlage im Gepäck ist der ECDC Memmingen aus Peiting am Freitagabend heimgekehrt. Bereits ein katastrophales erstes Drittel hatte den Indians das Genick gebrochen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, einem traditionellen Eishockeyspieltag, empfangen die Indians den Derbyrivalen aus Lindau am Hühnerberg. Ab 18 Uhr kreuzen beide Rivalen die Schläger und kämpfen um drei wichtige Punkte.

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