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Konzert II

23.03.2018

Seit 50 Jahren in der Musikkapelle

Alois Ledermann (rechts) wurde für sein 50-jähriges Engagement bei den Musikern von Andreas Schuster geehrt.
Bild: Gutmann

Alois Ledermann wird beim Auftritt der Kapelle aus Eutenhausen-Mussenhausen geehrt

Dirigent Armin Mußack hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt für das Jahreskonzert der Musikkapelle Eutenhausen-Mussenhausen. Auf der Bühne im Gasthof Adler in Markt Rettenbach stimmten die Musiker „The Olympic Spirit“ an und eröffneten den Abend so mit einer feierlichen Hymne.

„Oregon“ entführte in die gute alte Zeit, in den Wilden Westen der USA um 1860, während „Sliding Trombones“ nach den „swinging Sixties“, den 60er Jahren ein Jahrhundert später, klang. „Das Kreuz des Südens“, ein Konzertmarsch benannt nach dem Sternbild, das früher für Seefahrer zur Orientierung wichtig war, wurde komponiert von Martin Schiegg und Markus Peter, beide von der Formation „5er Blech“. Michael Schiegg, der aus Mussenhausen stammt, war unter den Zuhörern im Publikum zusammen mit Daniel Schrittenlocher, ebenfalls von „5er Blech“. Die beiden genossen die Musik einmal, ohne selbst spielen zu müssen.

Geehrt wurde Trompeter Alois Ledermann für 50 Jahre Treue zum Musikverein. Der Vorsitzende des ASM-Bezirks 10, Andreas Schuster, gratulierte und lobte den „geselligen Kameraden“, der Kontakte in die USA herstellte, wo die Unterallgäuer Musikkapelle einen regen musikalischen Austausch mit Cincinatti, einer Stadt im Staat Ohio, pflegt. Hornistin Tamara Schuster hatte die D1-Prüfung bestanden und auch sie bekam eine Urkunde.

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Musikvereinsvorsitzender Josef Schmalholz verkündete, dass der Termin für das 42. Heubodenfest schon fest steht (17. bis 19. August) und vier Musikerhochzeiten dieses Jahr für Arbeit für den Pfarrer sorgen werden, der auch unter den Gästen war.

Zwei Polkas, „Egerländer Trumpf“ und „Sommernachtsfest“, sorgten nach der Pause für zünftige Stimmung, während „You raise me up“ ein „sehr, sehr romantisches Stück“ sei, wie Moderator Simon Miller es beschrieb. Hier glänzte Dirigent Armin Mußack mit einer Soloeinlage mit dem Saxofon und die Gäste erfuhren, dass er sein Dirigentenamt nach acht Jahren abgeben möchte, um wieder selbst Musik zu machen. Zwei Zugaben belohnten das Publikum für den langanhaltenden, begeisterten Applaus: „Always look on the bright side of life“ und eine Polka-Version von „Guten Abend, gute Nacht“. Ein gelungenes Konzert von den 35 Musikern aus Eutenhausen, Mussenhausen und Lichtenau, mit zusammen nur etwa 400 Einwohnern. Allein, dass es hier so viele engagierte Musiker gibt – oft sind ganze Familien beim Verein – ist schon bemerkenswert. (ug)

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