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Bad Wörishofen

11.01.2021

Sicher und bequem zur Kirche St. Justina

Zur offiziellen Eröffnung trafen sich (von links) Pfarrer Andreas Hartmann, Bürgermeister Stefan Welzel, Ilse Erhard und Wilfried Schreiber.
Bild: Helmut Bader

Plus Aus dem Trampelpfad ist ein gepflasterter Weg geworden. Der erste Antrag zu diesem Projekt wurde bereits im Jahr 1918 eingereicht.

Ein lang gehegter Wunsch ging für die Fußgänger in der Hauptstraße jetzt in Erfüllung. Dort, wo bisher ein kleiner, unbefestigter Trampelpfad an der Mauer zur Kirche St. Justina entlang führte, befindet sich jetzt ein gepflasterter Weg. Seine Fortsetzung findet dieser dann weiter im Süden gegenüber des Gasthofes Adler als Fußweg neben der Straße.

So ist es nun nicht mehr nötig, dass Fußgänger vom ehemaligen Café Moschner, jetzt Holzheu, kommend, zweimal die Hauptstraße überqueren müssen, um in die obere Hauptstraße zu gelangen. Schon im April 1918 hatte der damalige Baureferent Wilfried Schreiber einen Antrag im Stadtrat eingebracht, dieses Projekt endlich anzugehen.

19.200 Euro waren für die Baumaßnahme veranschlagt worden

Ilse Erhard und auch der frühere Kurdirektor Werner Büchele hatten bereits zuvor auf diesen Missstand hingewiesen, wie Bürgermeister Stefan Welzel bei der jetzt offiziellen Freigabe betonte. Im Herbst wurde die Baumaßnahme angegangen und zügig umgesetzt. 19.200 Euro waren für den oberen und unteren Abschnitt veranschlagt worden.

Für den 75 Meter langen Abschnitt bei der Kirche wurden 82 Quadratmeter Pflaster verbaut. Erreicht wurde dadurch auch ein besserer Zugang zur Unterkirche von St. Justina, worüber sich besonders Pfarrer Andreas Hartmann freute. Er ist bereits mit den Vorbereitungen für eine Ausstellung anlässlich des Kneipp-Jubiläumsjahres befasst. Diese trägt den Titel „Pfarrer Kneipp und seine Berufung“, soll in diesem bisher kaum bekannten Raum stattfinden und ist nun von der Hauptstraße aus gut zugänglich gemacht.

Die Bäume wollten die Bad Wörishofer erhalten

Zum Erhalt der Bäume wurde der Weg im nördlichen Bereich direkt an der Mauer entlang geführt, während er weiter oben als Fußweg in die Straße integriert wurde, nicht zuletzt, um dort auch das Bushäuschen platzieren zu können.

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