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Markt Wald

10.07.2019

Sie halten seit 50 Jahren fest zusammen

Theresia und Kurt Mendlik aus Markt Wald blicken auf 50 Ehejahre zurück und feierten jetzt ihre Goldene Hochzeit.
Bild: Stegen

Als Theresia und Kurt Mendlik aus Markt Wald heirateten, brauchte sie noch die Unterschrift ihrer Eltern. Jetzt ist das Paar seit 50 Jahren verheiratet.

Ein besonderes Jubiläum haben Theresia und Kurt Mendlik aus Markt Wald gefeiert: Die beiden sind seit 50 Jahren verheiratet. Seit sie sich 1969 das Ja-Wort gaben, prägten Zusammenhalt und Harmonie ihr Zusammenleben.

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Theresia Mendlik war damals gerade 19 Jahre jung und brauchte zur Eheschließung noch die Unterschrift der Eltern – denn als volljährig galt man damals erst mit 21. Sie ist geborene Markt Walderin, während ihr Mann Kurt im nur wenige Kilometer entfernten Münster bei Mickhausen aufgewachsen ist. Nach der Schulzeit arbeitete er dann in einer Käserei in Schnerzhofen, und in diese Zeit fallen wohl auch die ersten zufälligen Begegnungen des jetzigen Jubiläumspaares. Wirklich gefunkt zwischen den beiden hat es schließlich auf der Geburtstagsfeier einer Freundin von Theresia Mendlik in Oberneufnach, zu der beide eingeladen waren.

Kurt Mendlik ist die gute Seele des Schützenheims in Markt Wald

Zielstrebig und selbstverständlich nahmen die beiden die Herausforderungen des Lebens an. Ein Jahr nach der Hochzeit wurde das erste ihrer insgesamt vier Kinder – zwei Mädchen und zwei Buben – geboren. 1973 nahmen die Eheleute den Bau des eigenen Hauses in Angriff, in dem die Kinder aufwuchsen und das bis heute Dreh- und Angelpunkt der Familie geblieben ist, zu der inzwischen auch sieben Enkel zählen.

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Theresia Mendlik hatte alle Hände voll zu tun; dennoch arbeitet sie zeitweilig noch in einem Kirchheimer Altenheim. Ihr Mann verdiente den Lebensunterhalt mit seiner Arbeit bei den Schneider Rundfunkwerken. Deren Schließung Anfang der 2000er Jahre zwang ihn, etwas früher als geplant in Rente zu gehen. In seiner Freizeit war und ist Kurt Mendlik die gute Seele des Schützenheims. Liebevoll wird er inzwischen „Opi“ genannt, wenn es um die Bewirtung geht oder um organisatorische Dinge.

Gefragt ist er auch beim Fußballverein, für den er den Rasen mähte. Im eigenen Garten und am Balkon ist der Mitsiebziger unter anderem für die Rosen zuständig. Und er liebt es zu feiern – wie nun aus Anlass des goldenen Hochzeitstages mit seiner Frau.

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