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02.03.2017

So ein Zirkus in Markt Wald!

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3 Bilder
Auch um eine Dressur-Nummer waren die Markt Walder Grundschüler nicht verlegen: Drei Tauben zeigten ihre Kunststücke.
Bild: Maria Schmid

Die Schüler der Christoph-Scheiner-Grundschule zeigen in der Manege Akrobatisches und Lustiges.

„Mit 66 Kindern, da macht der Zirkus Spaß – die 66 Kinder, sie zeigten dies und das …“ So könnte das Lied von Udo Jürgens „Mit 66 Jahren fängt das Leben an“ passend umgedichtet werden, und das zu Recht. Denn das, was die Kinder der Christoph-Scheiner-Grundschule in Markt Wald in nur einer Woche, und das zusätzlich zum Schulunterricht, einstudiert hatten, konnte sich sehen lassen.

Das habe selbst sie positiv überrascht, so Schulleiterin Anita Huber-Gutkas bei der Begrüßung der sehr zahlreichen kleinen und großen Gäste. Diese hatten sich um die in der Turnhalle aufgebaute Manege versammelt. Dabei war nicht so genau festzustellen, wer mehr Freude an den akrobatischen und lustigen Darbietungen hatte: die Kinder der ersten bis vierten Klassen oder das Publikum.

Angestoßen hatten das Projekt Johannes und Andrea Hechenberger mit Tochter Carina vom „Circus Romano“ aus Scherstetten. Sie bezeichneten das Leuchten in den Augen der jungen Akteure als den größten Lohn. Auf jeden Fall zeigte diese besondere, dreistündige Zirkusveranstaltung, dass es im Fasching auch einmal ganz anders bunt und lustig zugehen kann.

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Gleich zu Beginn war das große Trampolin der Magnet für lustige Sprünge mit und ohne Springseil. Da flogen die Zöpfe und das Lächeln auf den Gesichtern der Turnerinnen und Turner wurde immer breiter. In rasantem Tempo zerlegte die Familie Hechenberger das Turngerät und breitete einen Boden in der Manege aus. Ein Höhepunkt folgte dem anderen – insgesamt zeigten die Artisten 21 Zirkusnummern. Ob am großen Ring, am Trapez, an und im Fischernetz, die Bandbreite war enorm. Da hätte selbst der große Clown Charlie Rivel gerufen: „Akrobat Schööön!“

Nicht nur, dass die kleinen Künstler mit Ringen, Tellern oder Tüchern jonglierten, auf Rollen ihre Balance zeigten, Mülltonnen in Schlagzeuge verwandelten, mit Kuhglocken „O when the saints go marching in“ spielten, sie bildeten auch gekonnte Pyramiden mit und ohne Leitern.

Ganz zauberhaft kamen drei weiße Tauben zum Einsatz. Eine lief flatternd auf einem sich drehenden Ball oder sie ließen sich im Kreis herumtragen. Die Lacher auf seiner Seite hatte ein Clown, der ein Tuch auf dem Boden der Manege ausbreiten sollte. Stattdessen trabte er nämlich wiehernd mit dem Tuch durch den Raum. Na ja, er habe es halt so verstanden, er solle das Tuch ausreiten! Der tobende Applaus des Publikums mit lautem Rufen, in die Hände klatschen und mit den Füßen stampfen, das war der mehr als wohl verdiente Lohn für die jungen Artisten.

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