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Landkreis Unterallgäu

16.06.2020

So ist die Hochwasserlage im Unterallgäu

Stark- und Dauerregen gibt es seit Tagen im südlichen Teil des Freistaats Bayern. Im Unterallgäu ist die Hochwasserlage entspannt.
Bild: Wolfgang Widemann (Symbolfoto)

Plus Schon das letzte Wochenende der Pfingstferien fiel buchstäblich ins Wasser. Die Pegel der Flüsse und Bäche im Unterallgäu steigen durch den anhaltenden Regen an.

Das regnerische Wetter der vergangenen Tage lässt die Pegel der Bäche und Flüsse im Unterallgäu und den umliegenden Landkreisen steigen. Am Montag etwa wurde an der Messstation Buchloe eine Niederschlagsmenge von 22,1 Litern pro Quadratmeter verzeichnet. Am Tag zuvor war sie ungefähr bei der Hälfte.

Bereits eine Woche zuvor gab es eine Regenperiode von sieben aufeinanderfolgend verregneten Tagen, teilweise mit Dauer- und Starkregen. Seit Donnerstag, 4. Juni, sind 90,2 Liter Niederschlag gefallen. Der Höchstwert wurde am Sonntag, 7 Juni, mit 24,3 Litern verzeichnet.

Entwarnung: Vorerst kein Hochwasser im Unterallgäu in Sicht

Die Fluss- und Bachpegel im Unterallgäu sind spürbar gestiegen, aus manch einem Rinnsal ist ein reißender Bach geworden. Aber nun die gute Nachricht: Ein Hochwasser ist erstmal nicht in Sicht. In keinem Gebiet im Unterallgäu ist die Meldestufe 1 erreicht.

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Die Wertach bei Türkheim erreichte laut dem Bayerischen Landesamt für Umwelt am Dienstagmittag einen Wasserstand von 1,28 Metern. Das sind fast 70 cm mehr als noch vor einer Woche. Bis zur Meldestufe 1, die mit einem Pegelstand von zwei Metern angegeben ist, ist jedoch noch ausreichend Puffer.

Viel Wasser in der Mindel und Floßach, aber Lage entspannt

Auch die Mindel in der Region Mindelheim hat auf den ersten Blick viel Wasser. Aber ebenso hier ist die Lage entspannt. An der Messstelle Hasberg bei Kirchheim liegt am Dienstagmittag der Pegel bei etwa einem halben Meter. Zwei Tage zuvor war der Fluss sogar knapp 75 Zentimeter tief. Bis zur ersten Meldestufe ist aber noch weit: Sie wird mit 1,2 Metern angegeben.

Die Floßach bei Zaisertshofen, Ortsteil von Tussenhausen, misst am Dienstagmittag einen Wasserstand von 65 Zentimetern. Auch hier entspannt sich die Lage allmählich.

Prognose: Wasserstände im Unterallgäu werden wieder sinken

Auch wenn laut den Prognosen das nasse Wetter vorerst anhalten soll, zu einem gefährlichen Hochwasser wird es – Stand Dienstag, 16. Juni – wohl nicht kommen. Für den laufenden Tag ist laut dem Deutschen Wetterdienst ein Niederschlag von nur noch 5,7 Litern pro Quadratmeter vorhergesagt, für den Mittwoch 10,1 Liter. Bis zum Wochenende sollen die Niederschlagsmengen weiter zurückgehen. Hin und wieder soll die Sonne scheinen.

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