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Jahreskonzert

30.03.2015

So macht Blasmusik Spaß

Mit einem vielfältigen und flotten Programm erntete die Musikkapelle in Bedernau beim Jahreskonzert viel Applaus.

In Bedernau präsentierte die Kapelle ein breit gefächertes Programm

Mit „A Huntingdon Celebration“ eröffnete der Musikverein Bedernau eindrucksvoll sein Jahreskonzert. Da zeigten die Musikerinnen und Musiker gleich zu Beginn, was in ihnen steckt. Jeder Stuhl in der Sporthalle war besetzt und die Zuhörer wurden mit einem abwechslungsreichen Programm belohnt. ASM-Bezirksdirigent Tom Liebchen sprach sogar von der „Crème de la Crème“ im Oberstufenbereich. „Die Bedernauer Musiker sind schon lange kein Dorfverein mehr, sondern ein grandioses Oberstufenorchester“, lobte er.

Uraufführung von „Unser Prachtstück“

Wie sehr diese Aussage zutraf, davon konnte sich das Publikum beim Konzert selbst überzeugen. Dirigentin Nicole Simon versteht ihr Handwerk und schafft es immer wieder aufs Neue, die Musikanten auf neues Terrain zu führen. Mit dem Stück „The Quest for Victory“ kamen nicht nur die Musiker ganz schön ins Schwitzen, sondern auch die Zuhörer. Dabei überzeugte vor allem Pia Haggenmüller am Saxofon auf ganzer Linie.

Als absolut einzigartig kann „Unser Prachtstück“ bezeichnet werden. Zum 50. Geburtstag von Werner Zingerle ist dieses Werk entstanden. Damals wurde es extra für den Jubilar geschrieben, der beim Jahreskonzert ein brillantes Trompetensolo ablieferte. Lang anhaltender Applaus war ihm mit der „Uraufführung“ gewiss.

Bei dem technisch-anspruchsvollen Stück „Lord Tullamore“ und dem Medley mit Stücken aus dem Walt-Disney-Klassiker „Die Schöne und das Biest“ demonstrierte das Bläserensemble, wie vielfältig Blasmusik sein kann.

Michael Leinsle erntete bei „When I walk alone“ begeisterten Applaus für sein Posaunensolo und auch Melanie Moser brillierte bei dem Stück.

Natürlich durften auch beliebte Märsche nicht fehlen. Bei „Kameraden für immer“ und „Musikantensehnsucht“ kamen die Musiker diesem Verlangen in vollem Umfang nach. Heiße südamerikanische Rhythmen gab es bei „Latin Gold“ zu hören. Die exotische Komposition hat mit „Tequila“, „Oye Como Va“ und „La Bamba“ von Jazz, Rock, Samba bis hin zu Mambo alles zu bieten.

Wie gut sich Manfred Simon fühlte, machte er beim Stück „Feeling good“ mit seinem gesanglichen Part deutlich. Bei fast jedem Jahreskonzert hat er ein Solo in petto, ganz egal ob mit der Klarinette, dem Saxofon oder mit seiner tollen Stimme.

Durch das vielseitige Programm führte charmant und souverän Sarah Zingerle. Am Ende wurde das Publikum mit zwei Zugaben belohnt. So macht Blasmusik Spaß.

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