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Landkreis Unterallgäu

30.06.2020

So viel Geld bekommen Landrat und Kreisräte im Unterallgäu

Wie viel verdient der Unterallgäuer Landrat Alex Eder ?
Bild: Ralf Lienert (Symbol)

Plus Der Kreistag im Unterallgäu legt die Höhe der Entschädigungen fest. Auch für die Dienstwagen gibt es eine Entscheidung

Was verdient der Unterallgäuer Landrat? Wie viel Geld bekommen seine Stellvertreter? Was erhalten die Kreistagsmitglieder für die Teilnahme an einer Sitzung? Das hat der Unterallgäuer Kreistag jetzt festgelegt. Was ein Landrat verdient, hängt von der Einwohnerzahl eines Landkreises ab.

So viel verdient der Unterallgäuer Landrat Alex Eder

Bei rund 145.000 Einwohnern wie im Unterallgäu steht einem Landrat als kommunalem Wahlbeamten per Gesetz Besoldungsgruppe B6 zu. Das entspricht monatlich rund 9900 Euro brutto. Zusätzlich erhält der Landrat eine monatliche Dienstaufwandsentschädigung, die vom Kreistag zu Beginn der Amtszeit beschlossen wird.

Diese Entschädigung soll laut Sitzungsvorlage „den durch das Amt bedingten Mehraufwendungen in der Lebensführung“ Rechnung tragen und ein Ausgleich für Ausgaben sein, die nötig werden, um den Landkreis adäquat zu repräsentieren. Darunter sind beispielsweise Ausgaben für Kleidung und Reinigung zu verstehen, aber auch Kosten für die Betreuung der beiden Kinder, wenn Landrat Alex Eder Termine zusammen mit seiner Ehefrau besucht. Der Kreistag sprach sich einstimmig dafür aus, es hier wie bisher beim Höchstsatz zu belassen. Damit beträgt die Entschädigung rund 1350 Euro pro Monat.

So viel Geld bekommen Landrat und Kreisräte im Unterallgäu

Dienstfahrzeug darf auch privat genutzt werden

Darüber hinaus stimmte der Kreistag auch der gelegentlichen privaten Nutzung des Dienstfahrzeugs durch den Landrat zu. Alex Eder hat nach eigenen Worten nicht vor, den Dienstwagen privat zu fahren. Er wolle sich aber für den Fall absichern, dass sich zum Beispiel zwischen zwei Außenterminen doch eine private Nutzung ergibt.

Zum Stellvertreter von Alex Eder wiedergewählt worden ist in der konstituierenden Sitzung der Mindelheimer Bürgermeister und Kreisrat Stephan Winter. Der Kreistag beschloss nun, dass er für die Vertretung eine Entschädigung von 1400 Euro pro Monat bekommt. Unter Berücksichtigung der Besoldungsentwicklung entspricht das dem bisherigen Betrag. Darüber hinaus erhält Winter eine Tagespauschale in Höhe von 60 Euro, wenn er den Landrat länger als drei Tage im Amt vertritt.

So viel Geld bekommen die Stellvertreter des Landrats

Die weiteren Stellvertreter des Landrats – Michael Helfert, Daniel Pflügl und Christian Seeberger – bekommen eine monatliche Aufwandsentschädigung von jeweils 400 Euro. Damit fallen für die weiteren Stellvertreter des Landrats wie bisher insgesamt 1200 Euro pro Monat an. In der vergangenen Wahlperiode gab es zwei Stellvertreter, die sich diesen Betrag teilten.

Kreisräte erhalten für die Teilnahme an einer Sitzung künftig 70 und damit zehn Euro mehr als bisher. Darüber hinaus wird bei Arbeitnehmern und Beamten der Verdienstausfall vergütet. Für Selbstständige gibt es eine pauschale Verdienstausfallentschädigung in Höhe von 70 Euro. Das gilt auch für Personen, denen im beruflichen oder häuslichen Bereich ein Nachteil entsteht. Zudem werden die Fahrtkosten zur Sitzung mit 30 Cent pro Kilometer erstattet.

Lesen Sie auch: So viel kostet die Corona-Pandemie den Landkreis Unterallgäu

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