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09.06.2009

So wählten die Partnergemeinden

Unterallgäu Auch in unseren europäischen Partnerstädten wurde am Sonntag gewählt. In der Regel gab es dort eine ähnliche Wahlbeteiligung wie im Landkreis Unterallgäu, also um die 40 Prozent. Vorbild war dagegen Tramin in Südtirol, wo immerhin 63 Prozent der Wähler zu den Urnen gingen. Die Mindelheimer Zeitung schaute sich bei unseren Freunden in Europa um.

Südtirol war schon immer ein Gradmesser für die europäische Vereinigung. Minderheiten halten zusammen und versuchen politisches Gewicht zu erlangen. So gab es bei den Europawahlen in Südtirol schon immer eine hohe Wahlbeteiligung. Die lag dieses Mal landesweit bei 62,9 Prozent. Vor fünf Jahren waren noch 72 Prozent der Wahlberechtigten zu den Urnen gegangen.

Die Südtiroler Volkspartei dominiert landesweit klar mit 52,1 Prozent und konnte somit das Ergebnis nochmals um über fünf Prozent steigern.

Ähnlich gingen die Wahlen auch in Tramin an der Weinstraße aus. Dort lag die Wahlbeteiligung bei 62,2 Prozent. Die Südtiroler Volkspartei erreichte über 45 Prozent. Auf Platz zwei kamen die Linken mit knapp sieben Prozent. Berlusconi spielte übrigens in der Partnerstadt keine Rolle und kam unter ferner liefen.

So wählten die Partnergemeinden

In der Partnerstadt Schwaz in Tirol (Österreich) lag die Wahlbeteiligung bei ganzen 32,4 Prozent und damit um ein Prozent besser als vor fünf Jahren. Hier entfielen auf die ÖVP 28,4 und auf die SPÖ 15,4 Prozent. Auf den zweiten Platz kam der Europakritiker Martin mit immerhin 22,6 Prozent. Die Grünen erhielten 14,4 und die FPÖ, die mit ausländerfeindlichen Parolen auf Stimmenfang war, erhielt 13,9 Prozent der Stimmen, das war eine Steigerung von fast zehn Prozent.

Viele Unterallgäuer Gemeinden haben eine Jumelage mit Orten aus dem Departement Mayenne in Frankreich. In Cossé-le-Vivien, der Partnergemeinde von Tussenhausen, gingen von den 2260 Wahlberechtigten rund 42 Prozent zu den Urnen. Der Ort lag damit auch im europäischen Schnitt. Hier entfielen auf die UMP 29,7 Prozent, auf die Partei Europe Ecologie 15, die Freiheitlichen (Libertas) 12,9 und auf die Sozialisten 12,3 Prozent der Stimmen.

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