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Kriminalität

28.11.2017

Soko Wohnungseinbruch klärt Fälle in Bad Wörishofen

Die Polizei hält die Einbrüche in Wohnhäuser Bad Wörishofens für geklärt.
Bild: Alexander Kaya

Ermittler kommen einem Duo auf die Spur, das noch weitaus mehr Schaden angerichtet haben könnten.

Die neue Soko Wohnungseinbruch meldet einen ersten Ermittlungserfolg. Es handelt sich um zwei Einbrüche in Wohnhäuser in Bad Wörishofen. Das Ausmaß der Serie könnte allerdings auch wesentlich größer sein.

Wie berichtet, schlugen Unbekannte am Abend des 27. September ein Fenster eines Einfamilienhauses in Bad Wörishofen ein. Sie drangen in die Wohnung ein und durchwühlten sie komplett. Die Einbrecher entkamen mit Schmuck und Bargeld von erheblichem Wert. Die genaue Summe nannte die Polizei nicht. Zudem richteten die Täter einen Sachschaden von etwa  2000 Euro an. Es war nicht die einzige Tat des Abends. Wenige Stunden zuvor ereignete sich ein weiterer Einbruch, ebenfalls in ein Einfamilienhaus in Bad Wörishofen. Auch die Bewohner dieses Hauses waren zur Tatzeit nicht Zuhause. Die Beute fiel in diesem Fall gering aus. Allerdings entstand auch hier Sachschaden, diesmal in Höhe von mindestens 1500 Euro, berichtet die Polizei.

Man habe an den Tatorten  eine „akribische Spurensicherung“ betrieben, berichtete die Polizei am Dienstag. So gelangten die Beamten auf eine Fährte, die nach München führte. Dort lief ebenfalls ein Ermittlungsverfahren. Zudem hatten Münchner Polizisten bei Durchsuchungen bereits Teile der Beute aus den Einbrüchen in Bad Wörishofen entdeckt. Die Kripo Memmingen macht zwei Kosovaren  im Alter von 26 und 29 Jahren für die Einbrüche verantwortlich. Gegen die beiden Tatverdächtigen sei bereits ein Untersuchungshaftbefehl ergangen. Die beiden Männer sitzen in einer Justizvollzugsanstalt ein. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, stehen sie zudem  im dringenden Tatverdacht, für weitere Einbruchdiebstähle verantwortlich zu sein. (mz)

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