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Mindelheim

24.08.2019

Spannende Zeitreise für Kinder auf der Mindelburg

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Früher war die Kanone eine gefährliche Waffe, heute taugt sie noch als originelles Klettergerüst.

Über 100 Buben und Mädchen spielen Ritter und Burgfräulein auf der Mindelburg in Mindelheim. Sie erfuhren viel darüber, wie es dort einmal zugegangen war.

Einmal Ritter oder Burgfräulein sein, diesen Kinderwunsch erfüllten die Stadtführer Sieglinde Merkle und Wolfgang Hackl. Rund 100 Kinder kamen auf die Mindelburg und erfuhren unter anderem, wie die Menschen vor 500 Jahren auf einer Festung lebten, welche Speisen sie bevorzugten und wie sie sich kleideten.

Zudem machten die Mädchen und Buben Bekanntschaft mit Herzog Ulrich von Teck, der Königstochter Anna von Polen, den Rittern von Rechberg und natürlich auch mit dem Landsknechtsvater Georg von Frundsberg und seiner Gattin Anna von Lodron. Der Rundgang führte die bunte Schar durch das Einlasstor zur Schlosskapelle und zum 29 Meter tiefen historischen Brunnen. Wer wollte, konnte die 120 Stufen des Bergfriedes erklimmen und Mindelheims von oben bewundern.

Der berühmte Mindelheimer Georg von Frundsberg hatte elf Kinder

Bei der Burgführung erfuhren die Besucher, dass es schon vor 1000 Jahren in Mindelheim ein befestigtes Lager gab und anno dazumal der Löffel das wichtigste Essbesteck war. Kaum jemand wusste, dass Georg von Frundsberg elf Kinder hatte und auf der Mindelburg eine Ritterakademie unterhielt, wo junge Edelleute taktisches Kämpfen lernten.

Dass der Burgherr fuchsteufelswild wurde, wenn er beim Kartenspiel zwei Gulden verlor und eine Ritterrüstung etwa 50 Kilo auf die Waage brachte, war den meisten Kindern ebenfalls neu. Alle waren vom Ausflug begeistert und hatten daheim viel zu erzählen.

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