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Mindelheim

16.05.2018

Still ruht die Unterstadt

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Die Musikschule sorgt für zu wenig Leben im unteren Bereich der Mindelheimer Maximilianstraße, findet die CSU.
Bild: Johann Stoll

Um das Areal an der Mindelheimer Musikschule zu beleben, sollte längst ein Fachbüro eingeschaltet werden. Warum noch nichts geschehen ist

Die zehn Tagesordnungspunkte waren nach dreieinhalb Stunden im Stadtrat abgearbeitet, da meldete sich der CSU-Fraktionssprecher zu Wort. Christoph Walter würdigte das schöne Stadtfest vom Wochenende und den gelungenen Abschluss der Sanierungsarbeiten in der Maximilianstraße. Der neu gestaltete Bereich rund um die Jesuitenkirche werde gut angenommen, stellte er fest. Walter machte aber auch deutlich, dass das nicht reichen werde, um den Bereich am Unteren Tor stärker zu beleben.

Er erinnerte an eine Machbarkeitsstudie, die die Stadt auf Initiative der CSU in Auftrag geben wollte. Dafür hatte der Stadtrat im Haushalt 2017 bereits 25 000 Euro bereitgestellt. Der Beschluss war im März vorigen Jahres gefallen. Ein Fachbüro sollte ausloten, welche Möglichkeiten es gibt, das ehemalige Mauritia-Febronia-Gymnasium zu beleben. In dem Gebäude ist heute die städtische Sing- und Musikschule, die Volkshochschule und der Fundus des Frundsberg Festringes untergebracht.

Bürgermeister Stephan Winter räumte ein, dass bisher noch kein Architekturbüro beauftragt worden sei. Es liegen demnach auch noch keine Ergebnisse vor. Winter begründete die Verzögerung damit, dass für diese Studie auch Mittel aus dem Topf der Städtebauförderung bereit stehen. Die Ausschreibung habe also erst mit der Regierung von Schwaben abgestimmt werden müssen. Sie sei jetzt erfolgt. Eine Reihe von Büros hätten sich bereits gemeldet. Die Verwaltung werte das in nächster Zeit aus. Dann kann der Auftrag vergeben werden. Geprüft werden soll nicht nur, was sich aus dem ehemaligen Gymnasium machen lässt. Untersucht werden soll auch, ob die Stadtbücherei womöglich an anderer Stelle besser untergebracht werden kann.

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In einer zweiten Machbarkeitserhebung will die Stadt prüfen lassen, wo sich eine weitere Tiefgarage in oder am Rande der Altstadt realisieren lässt.

Die erforderlichen Mittel sind in den Haushalt 2018 aufgenommen worden. 

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