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Rammingen

04.07.2019

Straßenbau: Nach zehn Jahren ein Ende in Sicht

Bald geben die Bagger die Durchfahrt durch die Mitte Rammingens frei. Bürgermeister Anton Schwele freut sich auf die Fertigstellung der Hauptstraße.
Bild: Wilhelm Unfried

In Rammingen steht ein Großprojekt vor dem Abschluss. Bürgermeister Schwele ist stolz darauf, dass die Anlieger dafür nicht zur Kasse gebeten wurden.

„Was lange währt, wird gut!“ Dieses leicht abgewandelte Sprichwort würde Rammingens Bürgermeister Anton Schwele wohl unterschreiben. Nach zehn Jahren neigen sich die Umbauarbeiten in der Hauptstraße dem Ende entgegen. Als letztes Stück wurde die Dorfmitte grundlegend saniert. Es fehlen nun nur noch ein paar Teerarbeiten an Gehwegen und Hofeinfahrten.

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Vor gut zehn Jahren nahm der damalige Gemeinderat die Sanierung der Hauptstraße in Angriff. Der erste Bauabschnitt war im Norden von Unterrammingen. Es folgte der Ausbau in Oberrammingen und nun war als dritter Bauabschnitt das Mittelstück dran. Insgesamt wurden 2,8 Kilometer Straße saniert.

Doch dahinter stecke noch viel mehr, wie Schwele zu berichten weiß: „Der Schmutzwasserkanal konnte weitgehend erhalten bleiben, der Oberflächenkanal wurde neu gelegt“.

Straßenbau: Nach zehn Jahren ein Ende in Sicht

Parallel zu den Straßenbauarbeiten kamen Rohre für die Gasversorgung und Glasfaser für die Telekommunikation in die Erde. „Wir sind dann auf dem neuesten Stand“, so der Bürgermeister weiter. Das hat natürlich auch alles seinen Preis. Rund vier Millionen Euro hat die Verjüngungskur im Straßenbau der Gemeinde gekostet. Rund 55 Prozent der Kosten seien über Zuschüsse wieder herein gekommen, berichtet Schwele. Den Fehlbetrag habe die Gemeinde geschultert und nicht, wie andere Kommunen, an die Anlieger weitergegeben, wie Schwele betont.

Aufreger habe es schon gegeben, sagt der Bürgermeister

Im Blick zurück lobte Schwele seine Bürger. Klar habe es manchmal Aufreger gegeben. Aber insgesamt hätten sich die Ramminger sehr vernünftig und kooperativ gezeigt. Die Gemeinde habe auch immer wieder die Bürger beteiligt und mit einbezogen. Und er bat um Verständnis, dass man es „nicht allen recht machen könne“.

Wenn nun die letzten Bagger abziehen, die Absperrbalken verschwinden und die Arbeiter weiter ziehen, hat das Straßendorf Rammingen eine moderne Durchgangsstraße.

Das wäre ja unter Umständen ein Grund zum Feiern. Doch da winkt Schwele ab. „Wir kämen ja gar nicht mehr aus dem Feiern heraus“, meinte der Gemeindechef mit Blick auf das zurückliegende Bezirksmusikfest in Rammingen und die bevorstehende Einweihung des Gemeindehauses.

Aber Bürgermeister Schwele will im letzten Jahr seiner Amtszeit nicht müde werden und noch ein paar Knüller anpacken, wie er deutlich macht.

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