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Frauenbund

26.01.2019

Tägliches Essen für 1000 arme Kinder

Der Mindelheimer Frauenbund hat 900 Euro für ein Sozialprojekt in Kenia gespendet. 1000 Kinder konnten so einen Monat lang eine Schulspeisung erhalten.
Bild: Schmalzl

Wie Kräuterbuschen in Mindelheim in Afrika Gutes bewirken

Die Welt ein kleines bisschen besser machen – wer wünschte sich das nicht? Nur wie lässt sich das machen? Dem Frauenbund in Mindelheim ist genau das gelungen. Seit einigen Jahren binden zwischen zwölf und 15 Frauen alljährlich zum Feiertag Mariä Himmelfahrt Mitte August Kräuterbuschen. Diese werden dann in der Stadtpfarrkirche gegen Geldspenden abgegeben.

Im vergangenen Jahr sind auf diese Weise 900 Euro zusammengekommen, berichtet die Vorsitzende Monika Färber. Die Frauengruppe, die von Rosemarie Zingerle geleitet wird, nahm daraufhin Kontakt mit den Maristen auf, weil sie mit der Spendensumme in Afrika ein gutes Werk tun wollten.

Frater Michael Schmalzl stellte den Kontakt zu einer Schule in Kenia her. Das entpuppte sich als Volltreffer, weil das Geld dort wirklich Gutes auf Dauer zu verändern vermochte. 1000 arme Kinder, die kaum genug zum Essen haben, erhielten einen Monat lang eine Schulspeisung. Mais und andere Grundnahrungsmittel konnten vor Ort gekauft werden.

Dieses gute Beispiel hat die örtliche Verwaltung in Kenia zum Anlass genommen, den Kindern nun auf Dauer zu helfen, berichtet Färber. Die Mädchen und Buben, die teilweise zwei Stunden jeden Tag zu Fuß zur Schule gehen müssen, haben nun eine langfristig bessere Perspektive.

Das Kräuterbuschenbinden übrigens war von Ehrenbürgerin Olli Hirle wieder eingeführt worden, nachdem die Tradition einige Zeit in Vergessenheit geraten war. (jsto)

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