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Akkordeonorchester

01.04.2015

Tango, Rock’n’Roll und Klassik

Heuer gleich zwei Konzertabende in der Aula der Mittelschule

Es ist eine lieb gewordene Tradition des Akkordeonorchesters Türkheim, jedes Jahr am Palmsonntag ein auserlesenes Konzert zu geben. In diesem Jahr konnte die gewohnte Lokalität, die Sporthalle des Joseph-Bernhart-Gymnasiums, wegen eines Wasserschadens am Boden nicht genutzt werden. Vorsitzender Gerhard Holzmann zitierte den Publizisten Ernst Reinhardt: „Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.“ Nach erfolgreichen Gesprächen mit Bürgermeister Sebastian Seemüller und der Schulleitung der Ludwig-Aurbacher-Mittelschule konnte der 7-Schwaben-Saal für zwei Abende angemietet werden. Alle Interessierten konnten so das Konzert beider Akkordeonorchester besuchen.

Das vom Dirigenten Joseph Haug ausgesuchte Programm begeisterte die Zuhörer. Das Orchester I spielte gleich zu Beginn den „Tango della Marquesa“ von Heinz Ehme. Hier fehlte nur das leidenschaftlich tanzende Paar. Eine große Klangfülle war bei der Ouvertüre zu „Banditenstreiche“ von Franz von Suppé zu hören! Erinnern Sie sich noch an das Musical „Mary Poppins“ und ihr magisches Zauberwort? Zum Glück musste der Zungenbrecher „Superkalifragilistischexpealigetisch“ nicht gesungen werden. Die Akkordeonspieler ließen beim „Jumpin’ at the Woodside“, einem Jazz-Swing von Count Basie, die Finger über die Tasten sausen. „Manuela“, der Paso Doble von Carl Schneider, verzauberte ebenso wie die unvergessenen Melodien von Simon and Garfunkel. Der unsterbliche King of Rock’n’Roll, Elvis Presley, wäre in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden. Seine Musik lebt. Das Medley bearbeitete Manfred Stadler, der Gründer des Orchesters. Da hätte man am liebsten mitgesungen. Genauso erging es den Gästen beim Welthit von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“. Moderatorin und Akkordeonspielerin Sylvia Wengler las den Text des Liedes. Sie teilte sich die Moderation mit Angelika Kolb in einer sehr abwechslungsreichen Art und Weise.

Das zeigte sich besonders bei „Elise“ von Ludwig van Beethoven. Zunächst erklang eine kleine Spieluhr, dann ließ das Orchester II dieses berühmte Thema als Salsa hören. Dieses Orchester glänzte auch mit „A Summer Place“ von Max Steiner und dem „Good Vibrations“ von Thomas Ott. Für die Überraschungsgäste, das Herzogpaar Maximilian Philipp und seine Gemahlin Mauritia Febronia (Ingrid und Franz Eimansberger), spielten die Musiker ein Stück aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel.

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Bürgermeister Sebastian Seemüller und Gerhard Holzmann ehrten langjährige Mitglieder: Jasmin Kneipp für 20, Stefanie Holzmann für 25, Gerhard Müller für 30 und Monika Seitz für 40 Jahre. Andrea Seitz erhielt in Abwesenheit für 25 Jahre Beifall.

Und der Rausschmeißer? Erinnern sie sich an die Muppet Show? Der Ohrwurm „Mah Nà, Mah Nà“ von Piero Umiliani erklang in einer äußerst witzigen Interpretation, die nach heftigem Applaus beim Hinausgehen ein Lächeln auf den Gesichtern der Gäste hinterließ.

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