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Bad Wörishofen

29.11.2019

Tempo: Stadt wehrt sich gegen Vorwürfe

Mit Messtafeln und mit Blitzern wird in Bad Wörishofen das Tempo in der Innenstadt kontrolliert.
Bild: Heinrich

Ordnungsamt legt nach Kritik aus der Bürgerschaft die Bilanz der Verkehrsüberwachung in Bad Wörishofen vor.

In Bad Wörishofen wird zu schnell gefahren, kritisierten Redner bei der Bürgerversammlung für die Kernstadt. Bürgermeister Paul Gruschka (FW) wies dies zurück. Nun legt das Ordnungsamt nach, mit der Bilanz der Verkehrsüberwachung für das Jahr 2018.

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151 Mal sei gemessen worden, insgesamt 38.645 Fahrzeuge wurden in dem Jahr überprüft. 2799 dieser Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs und erhielten ein Knöllchen. „Das entspricht einer Quote von 7,2 Prozent“, rechnet das Ordnungsamt vor. Von diesen 2799 Fahrzeugen waren 2005 Fahrzeuge bis zu 10 km/h zu schnell. In Bad Wörishofens Innenstadt gilt Tempo 30. Was das ebenfalls kritisierte Problem mit Falschparkern angeht, teilt das Ordnungsamt mit, dass im Jahr 2018 insgesamt 4360 Verwarnungen ausgestellt wurden.

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Verkehr: Bürger klagen über Gefahrenstellen

Tätig ist in beiden Bereichen die Stadt selbst, teils über eine private Firma. Das geschehe auf freiwilliger Basis, Gemeinden seien dazu nicht verpflichtet, teilt die Stadt mit.

Man habe die Lage im Blick und reagiere auf Gefahrstellen, sagt Ordnungsamtsleiter Jan Madsack. „Die kürzlich in der Bürgerversammlung in der Kernstadt erhobenen Vorwürfe, die Stadt würde den Verkehr nicht oder zu wenig kontrollieren, entbehren jeglicher Grundlage, wie die genannten Zahlen deutlich zeigen“, findet Madsack. (m.he, mz)

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