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28.10.2009

Totes Baby auf der Römerschanze

Türkheim Den Täter zieht es immer wieder zurück zum Tatort - so heißt es in Kriminalistik-Kreisen. Und auch die Heimat lässt nicht locker: Achim Schregle ist so ein Beispiel. Der gebürtige Mindelheimer wuchs in Türkheim auf. Zwar lebt er mittlerweile in München, doch die Heimat lässt ihn nicht los. Nun kehrt er - schriftstellerisch zumindest - zurück an die "Tatorte" seiner Jugend: Schregle hat den ersten Türkheim-Krimi verfasst. Im Frühjahr kommenden Jahres wird er im Maximilian Dietrich Verlag Memmingen erscheinen.

"Heimspiel" lautet der Arbeitstitel des Krimis. Um was es geht: Michael Greiner hat zwei Leidenschaften: den FC Bayern München und seinen Job als Reporter bei einem großen Fernsehsender in München. Der ist anstrengend; und darum freut sich Greiner auf ein freies Wochenende in seiner Heimatstadt Mindelheim. Gerade in dem Moment, als er zurück nach München fahren will, um einen Sieg des FC Bayern zu feiern, erhält er einen Anruf seines Chefs - auf der Römerschanze in Türkheim wurde ein totes Baby gefunden. Das erholsame Wochenende ist dahin.

Lukas Teufel ist Kommissar bei der Kriminalpolizei in Memmingen - und auch ihm beschert das tote Baby ein arbeitsames Wochenende und darüber hinaus Ärger mit seinem Schwiegervater. Zwar gelingt es ihm und seinen Kollegen schnell, einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass der Fall geklärt ist. Und ärgerlicherweise scheint die Presse immer einen Schritt schneller zu sein als die Polizei.

Die Römerschanze als Tatort. Warum gerade dort? Schregle zur MZ: " Als Kind habe ich da immer Fußball gespielt. Die südwestliche Ecke, dort wo es hinausgeht in die freien Felder, war mir immer unheimlich. So entstanden in der Fantasie Bilder und letztlich entstand auch diese Geschichte." Auf der anderen Seite sei es dort oben wunderschön. "Ein idealer Ort zum Spazierengehen."

Schregle schwärmt noch heute von seiner Heimat. Seine Eltern leben nach wie vor in Türkheim. Er selbst hat dort im Juli dieses Jahres geheiratet, dort, so Schregle, "wo ich meine Wurzeln habe". Das sei ihm sehr wichtig, ebenso wie er nach wie vor viele Kontakte ins Unterallgäu unterhält.

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