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Jugend musiziert

22.01.2020

Türkheimer Talente sind top vorbereitet

Schulleiterin Hildegard Ohlmann (links) stellte stolz die 16 jungen Musikerinnen und Musiker vor, die beim Grundschulkonzert mit ihrem Können glänzten.
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Schulleiterin Hildegard Ohlmann (links) stellte stolz die 16 jungen Musikerinnen und Musiker vor, die beim Grundschulkonzert mit ihrem Können glänzten.

Beim Konzert in der Grundschule zeigen die jungen Musiker ihr Können

Diese Zahlen sprechen für sich: Beim 13. festlichen Schülerkonzert im Foyer der Grundschule in Türkheim zeigten 16 Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis 18 Jahren, wie sie ihre Fähigkeiten an den von ihnen favorisierten Instrumenten im vergangenen Jahr weiter ausgebaut haben.

Jetzt sind sie für die in Kürze stattfindenden Regional- und Landes-Wettbewerbe zum 57. „Jugend musiziert“ bestens vorbereitet und das an Klavier, Violine und Querflöte. Schulleiterin Hildegard Ohlmann freute sich, dass so viele Schülerinnen und Schüler immer wieder gerne an diesem Konzert teilnehmen.

Für die zehn Jahre alte Klara Maria Meier war es ihre Premiere: An ihrer Violine ließ sie das „Andante“ aus dem „h-Moll Concerto“ von Oskar Rieding hören. Die beiden jungen Pianisten Kai Schmidmeir (7) und Markus Eisenburger (18) hatten sich für besondere Kompositionen entschieden. Nicht nur, dass sie den Anfang und das Ende des Konzertes bestritten. Sie spielten ihre Stücke auswendig. So überließen sie den 14 jungen Musikerinnen das Mittelfeld. Kai Schmidmeir ließ eine „neue Puppe“, eine Komposition aus dem Kinderalbum von Peter Tschaikowsky zunächst „krank“ werden und schließlich sehr tragend und traurig das „Begräbnis der Puppe“ stattfinden.

Kai spielte jedoch die „neue Puppe“ als dritten Satz, sodass es sich anhörte, als habe er nach dem Begräbnis eine neue Puppe erhalten und ließ die Freude darüber deutlich hören. Das letzte Stück, das Markus Eisenburger spielte, war „Bohemian Rhapsodie“ von Queen in einer selbst verfassten Interpretation für Klavier. Die Klavierparts bestritten die siebenjährige Joseli Henk aus der „Sonatine op. 41 Nr. 2“, das „Andantino-Allegretto“ von J. B. Wanhal und Franziska Fackler (10) führte die Gäste mit einer „Italienische Polka“ von Sergej Rachmaninov in den Süden.

Für Svea Seitel (10) war der Konzertabend „Ragtime“ und das mit den flotten Noten über die „On Boynton Avenue“. Gleich zwei „Valse“ spielten Johanna Seibl (11) und Sophia Roch (10). Johanna entschied sich für Sergej Prokofjev und Sophia für Frédérik Chopin. Leonie Müller (14) hatte sich „Someone you loved“ von Capaldi Lewis ausgesucht, von dem der schottische Komponist selbst sagte: „Das ist der traurigste Song, den ich jemals geschrieben habe.“ Leonie Müller ließ die Traurigkeit sehr gut durchklingen. An ihren Violinen spielten Julia Sturm (15) und Johanna Hartig (16) als Duo das „Andante“ aus der „Duo Etüde Nr. 2 a-Moll“ von Joseph Feigerl. Als Solointerpretinnen spielte Julia ein „Concertino“ aus dem „a-Moll Konzert“ von Bach.

Dass Malina Rögele (15) und Sophia Leinsle (16) als Solisten an ihren Querflöten begeisterten, das war bereits aus den vergangenen Jahren bekannt. In diesem Jahr spielten sie eine „Berceuse“ von Gabriel Fauré (Malina) und das „Adagio“ aus der XI. Sonate h-Moll von Georg Friedrich Händel (Sophia). Beim Auftritt des Querflötenquintetts mit Sarah Schuster (12), Amely Kleber (11) und Janine Wölflick die Sätze „Notturno, menuetto-trio-allegro“ von Karl Ditters von Dittersdorf.

Die Jüngste fehlte aus Krankheitsgründen leider an diesem Abend, die sechsjährige Lola Weikert, die im vergangenen Jahr schon klasse die Tasten tanzen ließ. Die Solisten wurden von Ottmar Einsiedler und Markus Davids am Flügel begleitet.

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