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Kunst

23.05.2018

Ungewisse Zukunft für den „Sprung ins Ungewisse“

So sah es aus, als der „Sprung ins Ungewisse“ noch am Musikpavillon in Bad Wörishofen hing.
Bild: Tobias Hartmann

Was wurde aus dem Werk von Pit Kinzer in Bad Wörishofen? Und wie geht es weiter?

Den Kunstfrühling gab es nun schon länger nicht mehr, eines der bekanntesten Kunstwerke wird dagegen nun wieder zum Gesprächsthema. „Seit rund drei Jahren vermissen wir das Kunstwerk Sprung ins Ungewisse, das als attraktiver Blickfang im Musikpavillon angebracht war“, sagt Michael Scharpf. Das Foto zeigt, wie das einmal ausgesehen hat. Der Vorsitzende des Verschönerungsvereins Bad Wörishofen hat nun beantragt, dass dieses Werk von Pit Kinzer wieder angebracht wird. Mit dem Kunstverein sei man sich da einig. „Das großformatig auf leicht transparentes Gewebe gedruckte Motiv eines Turm- oder Klippenspringers bildete einen äußerst reizvollen Kontrast zur historischen Konzertmuschel“, findet Scharpf. Genau dieser Reiz zwischen Tradition und Moderne habe im März 2007 auch den Ausschlag für den Ankauf des Kunstwerks durch die Stadt Bad Wörishofen gegeben. Scharpf berichtet auch, dass der Künstler der Stadt dabei finanziell sehr entgegen gekommen sei, unter der Maßgabe, dass der „Sprung“ am Musikpavillon verbleibt. Pit Kinzer ist bekannt geworden mit „Gerngross Models XXL“. Scharpf würde sich freuen, wenn die Installation zum anstehenden Kunstsommer wieder zu sehen wäre. Der damalige Kurdirektor Horst Graf habe das Aus für den „Sprung“ damit begründet, dass der mehrmalige Auf- und Abbau wegen besonderer Veranstaltungen Kosten verursache und sich zudem Gäste darüber beschwert hätten, dass das Objekt den Gesamteindruck des Gesamtensemble Musikpavillon beeinträchtige und bei stärkerem Wind das Kurkonzert störe, so Scharpf. „Dass sich Gäste über die Installation beschwert hätten, halte ich für vorgeschoben“, sagt Scharpf. Zumal nicht bekannt sei, wie viele Beschwerden es gab. „Geschmäcker sind verschieden“, sagt Scharpf; und wer sich für das Ortsbild engagiere, sei Auf- und Abbauarbeiten gewöhnt. Das müsse auch für die Kunst gelten.

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