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Unterallgäu
24.09.2021

Corona-Inzidenz bei Jugendlichen im Unterallgäu teils über 500

An mehreren Schulen im Unterallgäu gibt es mittlerweile bestätigte Corona-Fälle.
Foto: Benedikt Siegert

An mehreren Schulen im Landkreis Unterallgäu gibt es mittlerweile bestätigte Corona-Fälle.

Die Corona-Inzidenz bei schulpflichtigen Kindern ist in Bayern zuletzt gestiegen - allerdings nicht so stark wie im Unterallgäu. Mittlerweile gibt es an zehn Schulen im Landkreis Unterallgäu bestätigte Corona-Fälle.

17 Schülerinnen und Schüler befinden sich derzeit nach Angaben des Landratsamtes (Stand: 24. September) in Quarantäne. Darunter sind auch sechs Kontaktpersonen von infizierten Schulkindern. Komplette Klassen mussten bislang nicht zuhause bleiben. Betroffen sind und waren seit Schulbeginn die Grundschule Mindelheim, die Realschule Mindelheim, das Gymnasium Mindelheim, das Sonderpädagogische Förderzentrum Mindelheim, das Gymnasium Ottobeuren, die Realschule Ottobeuren, die Mittelschule Legau sowie die Grundschule Bad Grönenbach mit bestätigten Corona-Fällen. An der Mittelschule Ottobeuren und der Grundschule Memmingerberg standen zuletzt die Ergebnisse der PCR-Tests nach positiven Schnelltests noch aus. Diese liegen nun vor, die Corona-Infektionen haben sich laut Landratsamt bestätigt.

So sehen die Zahlen der Vorwoche bei Kindern und Jugendlichen im Unterallgäu aus

Die Deutsche Presseagentur meldete zuletzt die Corona-Inzidenzen für die schulpflichtigen Kinder nach der ersten Schulwoche. In der Gruppe der 6 bis 11 Jahre alten Kinder gab es in der ersten Schulwoche einen Anstieg der Inzidenz von 149 auf 191, während es bei jüngeren Kindern einen leichten Rückgang auf 87 gab (minus 3). Ähnlich deutlich war der Anstieg bei den 12- bis 15-Jährigen von 175 auf 202. Auch hier gab es bei den älteren Jugendlichen (16 bis 19 Jahre) einen Rückgang von 194 auf 173. Aktuellere Zahlen gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Inzidenz und Infektionen: Corona-Update fürs Unterallgäu am 24. September

Der Landkreis Unterallgäu liegt teils deutlich über diesen Zahlen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für die vergangene Woche und die laufende Woche insgesamt 23 Fälle bei den fünf- bis neunjährigen Kindern, 14 Fälle bei den Zehn- bis 14-Jährigen und 46 Fälle bei den 15- bis 19-Jährigen. Die Inzidenz bei den Kindern und Jugendlichen im Unterallgäu ist zwischenzeitlich stark gestiegen. Laut RKI lag sie in der vergangenen Woche (37. KW) bei 304 für die Fünf- bis Neunjährigen, bei 182,3 bei den Zehn- bis 14-Jährigen und bei 545 bei den 15- bis 19-Jährigen. Dies spiegelt den Stand am Mittwoch, 22. September, wider. Die Auswertung für die laufende Woche liegt naturgemäß noch nicht vor. (m.he)

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