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Unterallgäu
03.05.2021

Freude über guten Handwerker-Nachwuchs

Daniel Lippert ist der Beste der Besten. Er absolvierte seine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker Maschinenbau bei der Wanzl Metallwarenfabrik GmbH in Kirchheim.
Foto: prb

Vertreter der Kreishandwerkerschaft Memmingen-Mindelheim zeichnen die besten Auszubildenden vor Ort in ihren Betrieben aus.

Im Laufe eines langen Arbeitslebens vergisst man sicherlich viele Details aus der Schul- und der Ausbildungszeit. Was aber im Gedächtnis haften bleibt, ist der festliche Abschluss dieses Lebensabschnittes. Es ist ein besonderer Moment, wenn man feierlich das Abschlusszeugnis überreicht bekommt, die Bestätigung, für den erlernten Beruf qualifiziert zu sein. So ist es auch bei den beiden Kreishandwerkerschaften Kempten und Memmingen-Mindelheim seit vielen Jahren gute Tradition, die Auszubildenden in Handwerksberufen nach bestandener Gesellenprüfung in festlichem Rahmen gemeinsam freizusprechen und die Gesellenbriefe zu überreichen. Zu den schönsten „Pflichten“ gehört dabei immer, die jungen Handwerker, die ihre Berufsausbildung mit großem Erfolg und hervorragenden Leistungen abgeschlossen haben, besonders zu ehren.

Seit einem Jahr nun ist durch Corona alles anders. Keine großen Feiern mit Ehrung auf der Bühne, alles entfällt. Doch das Handwerk fand eine Lösung, wie man wenigstens die Besten ehren kann. So machten sich im Bereich der Kreishandwerkerschaft Memmingen-Mindelheim die Vorstandsmitglieder Horst Dargel und Alois Göppel mit Geschäftsführer Gottfried Voigt auf den Weg, um den Besten und ihren Ausbildungsbetrieben vor Ort persönlich zu gratulieren.

Die jungen Handwerker haben sich von Corona nicht entmutigen lassen

Denn die Junggesellen hatten sich von den coronabedingten Erschwernissen während der Ausbildung nicht entmutigen lassen, sondern krempelten die Ärmel hoch und meisterten ihre Prüfung mit Bravour, auch dank der hervorragenden Unterstützung durch ihre Ausbildungsbetriebe.

Natürlich wurden diese Besuche zu einem Gedankenaustausch über die aktuelle Situation genutzt. Gerade in Corona-Zeiten beweise sich die Stärke des regionalen Handwerks, waren sich die Gesprächspartner einig. Eine handwerkliche Ausbildung sei ein Garant für eine sichere berufliche Zukunft. Denn gut ausgebildete Handwerker würden immer benötigt.

Ein akademischer Abschluss ist nicht das Maß aller Dinge

Gerade auch in der aktuellen Situation zeige sich wieder, dass ein akademischer Abschluss nicht das Maß aller Dinge sei. Außerdem sei eine handwerkliche Ausbildung eine gute Basis für ein Studium oder für eine Unternehmensgründung. (prb)

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