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24.03.2015

Viel Lob für die Seniorenarbeit

Vertreter aus ganz Schwaben tagen in Mindelheim

Um 46,6 Prozent wird der Anteil der „Generation 65 plus“ im Unterallgäu 2032 zunehmen. Das besagen Prognosen des Landesamts für Statistik. Der Landkreis und seine Gemeinden rüsten sich dafür vorbildlich – das wurde bei der Bezirksversammlung der Landesseniorenvertretung Bayern (LSVB) deutlich. Rund 40 Seniorenvertreter aus ganz Schwaben kamen dazu ins Landratsamt nach Mindelheim.

Stephan Winter beleuchtete die Seniorenarbeit aus zwei Perspektiven – als Bürgermeister der Stadt Mindelheim und als stellvertretender Landrat. Im Unterallgäu gibt es in 49 von 52 Gemeinden Seniorenbeauftragte. „Sie vertreten die Belange der Senioren und sind wichtige Vermittler und Ansprechpartner“, so Winter. In Mindelheim gibt es mit dem Seniorenbeirat inzwischen ein Gremium, das sich für die Interessen älterer Menschen einsetzt. Winter dankte der LSVB: Sie habe die Stadt bei der Einführung dieses Gremiums unterstützt. Der Beirat habe sich erstaunlich schnell gegründet, sagte Josef Niederleitner, LSVB-Sprecher des Bezirks Schwaben. Die Aktivitäten im Unterallgäu beobachte der Verband anerkennend. „Und wir helfen wo wir können“, so Niederleitner. Walter Voglgsang, Vorsitzender der LSVB, hob ganz Schwaben als besonders „rührigen Bezirk“ in Seniorenangelegenheiten hervor.

Ansätze, um die in der Seniorenarbeit engagierten Akteure besser zu vernetzen, stellte Hubert Plepla vor. Er koordiniert das Seniorenkonzept im Unterallgäu.

Dann informierten Heike Holzer und Heidi Hailand von der Pallium gGmbH über die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) im Unterallgäu und in Memmingen. Im anschließenden Erfahrungsaustausch diskutierten die Teilnehmer über aktuelle Themen. Die Tagung endete mit einer Stadtführung durch Mindelheim. (mz)

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