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Veranstaltung

03.12.2019

Vom Nikolaus und einem Telefonat mit dem Christkind

Mit dem „Nikolaus am Facklerhaus“ schließt der Veteranenverein Ettringen die Lücke, nachdem der „Ettringer Budenzauber2 Nicht mehr stattfindet.
Bild: Regine Pätz

Ettringer Veteranen treffen mit der Premiere von „Nikolaus am Facklerhaus“ den Nerv ihrer kleinen und großen Gäste

Stimmungsvolle Windlichter und prächtige Glanzpapierschleifen weisen den Weg, der Geruch von Feuerschalen mischt sich dazu; eine von adventlichen Weisen begleitete Atmosphäre, die sich verdichtet, je näher man kommt: Wer sich am ersten Adventssonntag auf den Weg zum Vereinsheim der Ettringer Veteranen aufmachte, dessen Sinne sollten schon auf dem Fußweg dorthin belohnt werden.

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Erstmalig lud der Verein dort zur Veranstaltung „Nikolaus am Facklerhaus“.

Und so tummelten sich gleich zu Beginn dieses Adventsnachmittages dort auch viele Ettringer, sah man Familien mit aufgeregten Kindern, denn natürlich - so verriet es ja bereits der Name der Veranstaltung - sollte sich im Laufe des Tages auch der Heilige Nikolaus mit seinen Engeln blicken lassen.

Vom Nikolaus und einem Telefonat mit dem Christkind

Noch vor einigen Jahren gehörte der „Ettringer Budenzauber“ fest zum Veranstaltungskalender der Wertachgemeinde; seit dieser nicht mehr stattfindet, kommt auch der Nikolaus nicht mehr offiziell nach Ettringen. Ein Umstand, den der Veteranenverein unter seinem Vorsitzenden Josef Kummer, nicht hinnehmen möchte.

So entstand die Idee zu diesem adventlichen Beisammensein am Facklerhaus, musikalisch umrahmt von der Jugendkapelle Ettringen und Alphornbläsern aus Aiting. Und tatsächlich sollte sich die Standortwahl als gut gewählt erweisen, denn dort lässt sich’s aushalten und bildet die Vegetation rund um das Areal einen natürlichen, heimeligen Rahmen. Hier kann man Kinder sausen und auf Entdeckungsreise gehen lassen. Konnten sie sich im Haus im Plätzchenbacken versuchen, wartete in einem Winkel des Gartens zudem etwas ganz Besonderes auf sie: Ein Telefon, das sie direkt mit dem Christkind verband.

Die kleine Charlotta, knapp drei Jahre alt, traute sich und flüsterte ihren Weihnachtswunsch in den Hörer. Jetzt bleibt zu hoffen, dass das Christkind auch genau zugehört hat. Wohl wenig überraschend zauberte die besondere Stimmung rund ums Facklerhaus auch dem Vorsitzenden ein immerwährendes Lächeln ins Gesicht.

Vielleicht darf dies schon als hoffnungsvolles Zeichen gewertet werden - auf eine Fortsetzung von „Nikolaus am Facklerhaus“. (pae)

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