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Blasmusik in Breitenbrunn

08.04.2017

Vom wilden Westen bis hinter den Horizont

Das Jahreskonzert der Breitenbrunner Musikanten lockte wieder zahlreiche Zuhörer ins Haus der Vereine und die Gäste wurden mit feinster Blasmusik belohnt.
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Das Jahreskonzert der Breitenbrunner Musikanten lockte wieder zahlreiche Zuhörer ins Haus der Vereine und die Gäste wurden mit feinster Blasmusik belohnt.
Bild: Sabine Adelwarth

Beim Jahreskonzert in Breitenbrunn überraschte die Kapelle mit einem vielseitigen Programm.

Mit imposanten und unbeschwerten Klängen begeisterten die Breitenbrunner Musikanten beim Jahreskonzert. Dirigentin Daniela Seitz und ihre Musiker sorgten für ein wahres Klangerlebnis. So empfing das Blasorchester die Gäste mit dem emotionalen Stück „Fanfare for a New Horizon“ und präsentierte damit die vielfältigen Möglichkeiten einer Blaskapelle. Mit „The Witch and the Saint“ („Die Hexe und die Heilige“) wurde das Publikum in die Zeit der Hexenverfolgung zurückversetzt. Das Orchester verstand es vortrefflich, Steven Reinekes Werk in dramatischen und choralartigen Szenen umzusetzen. Das Finale, das mit einem lange nachklingenden Glockenschlag endete, war besonders beeindruckend.

Viel Dynamik brachten die Musikanten mit dem Stück „St. Thomas-Choral“ von Pavel Stanek zum Ausdruck. Der „Moment for Morricone“, ein Medley bekannter Westernmelodien, hatte den besonderen Gänsehautfaktor und der erste Konzertteil endete mit dem Glanzstück „Sedona“, bei dem jedes Register gefragt war. Das Wechselspiel zwischen den kraftvollen und sanften Passagen gelang den Musikern hervorragend.

Perfektes Posaunensolo

Vom wilden Westen bis hinter den Horizont

Nach der Pause ging es mit der Triomelodie „Marsch der Titanen“ von Michael Schiegg weiter und alle Polka-Fans hatten bei „König der Blasmusik“ ihren Spaß. Die gesangliche Begleitung durch Gerhard Rogg und Michaela Weigele rundeten das Stück bestens ab.

Es gibt kein Jahreskonzert ohne Solopart, den in diesem Jahr Posaunist Michael Kast gestaltete. Das Stück „Brennende Herzen“ trug er perfekt vor. Gefühlvoll und taktsicher unterstützten ihn seine Bläserkollegen.

E-Gitarre statt Flügelhorn

Die moderne, poppigere Publikumsfraktion konnte sich bei Udo Lindenbergs „Hinterm Horizont“ zurücklehnen und wohlfühlen. Robert Bisle und Michaela Weigele übernahmen den Gesang und Kathrin Hefele legte ihr Flügelhorn beiseite und spielte stattdessen E-Gitarre.

Traditionelle Blasmusik gab es mit „Bergliebe“ zu hören und der kraftvolle Konzertmarsch „Kometenflug“ von Alexander Pfluger bot einen stimmungsvollen Kontrast.

Das Jahreskonzert in Breitenbrunn war wieder ein Rundumgenuss, für den das Publikum den Akteuren mit Applaus dankte. Erst nach einigen Zugaben durften die Musikanten die Bühne verlassen.

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