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CSU

01.06.2017

Von Therme bis Verkehrskonzept

Die neu gewählte Vorstandschaft des CSU-Ortsverbandes mit den Ehrengästen (von links) Staatsekretär Franz Josef Pschierer, Frank Salzgeber, Marion Böhmer-Kistler, Ursula Ulm, Stefan Welzel, Winfried Stapfer, die Vorsitzende Michaela Bahle-Schmid, Martin Kistler, Ludwig Kreuzer, Albert Wanner, Thomas Fischer, Konrad Hölzle, Tassilo Albus sowie Altbürgermeister Klaus Holetschek.
Bild: Wilhelm Unfried

Die Christsozialen in Bad Wörishofen wählen einen neuen Vorstand und bewerten die aktuellen Debatten in der Kneippstadt

Der Kneippstadt gehe es besser, als es die öffentliche Diskussion vermuten lasse: Das betonte die CSU-Ortsvorsitzende Michaela Bahle-Schmid bei der Jahresversammlung. Dort wurde sie von den Mitgliedern erneut ins Amt gewählt. Die Jahresabschlüsse belegten steigende Einnahmen, so Bahle-Schmid. Die CSU habe stets auf zwei Säulen gesetzt: Einmal Ausschöpfung der Einsparpotenziale und weiter Steigerung der Einnahmen im Bereich Gewerbesteuer und Einkommensteueranteil.

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurden neben Bahle-Schmid ihre Stellvertreter Martin Kistler, Stefan Welzel und Frank Salzgeber in ihren Ämtern bestätigt. 33 Stimmberechtigte waren anwesend

Bahle-Schmid und Stefan Welzel gingen auf die turbulenten Ereignisse in der Kommunalpolitik ein. Die Vorsitzende bedauerte das Ausscheiden von der CSU-Fraktionsvorsitzenden Christiane-Maria Rapp aus dem Stadtrat. Eigentlich werde im Stadtrat gut mit den anderen Fraktionen zusammen gearbeitet, stellten beide fest. Unter Bürgermeister Klaus Holetschek seien die richtigen Weichen gestellt worden. Die Einnahmenseite verbessere sich, jetzt gelte es aber, die „aufgegangene Saat“ auch gut zu pflegen, so die Ortsvorsitzende. Deshalb hätten sich die Aktivitäten des Ortsverbandes auf Kontaktpflege zu der Wirtschaft durch mehrere Betriebsbesuche konzentriert. Dabei dürfe man den Markenkern „Kneipp“ nicht vergessen. Bahle-Schmid forderte weiter eine gute Infrastruktur für ältere Menschen und junge Familien. Hier habe die Stadt in der Vergangenheit gut investiert, Bahle-Schmid erinnerte an Kindergarten, Krippe, Glückshaus und Kinderhort, wenn man auch für letzteren eine neuen Standort suchen müsse.

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Stefan Welzel verteidigte die Investitionen für die Therme. Sie sei einmal Magnet und Türöffner für weitere Investitionen. Man müsse diesen Vorteil noch mehr nützen.

Zur laufenden Diskussion um ein Verkehrskonzept meinte der Zweite Bürgermeister Welzel, jeder habe seine eigene Meinung, es komme auch darauf an, wie er unterwegs sei. Es gebe einige Ärgernisse, darunter gehörten die Verkehrsführung am Bahnhof und die Zehn-Kilometer-Zonen. Die Verwaltung sei beauftragt, ein neues Konzept zu erarbeiten.

MdL Klaus Holetschek ging bei seinem Grußwort auf die Herausforderungen der Zukunft ein. Heute würden noch 70 Prozent der Pflegebedürftigen von Familienangehörigen gepflegt. Dies werde sich ändern. Und die Menschen würden in der Zukunft dort hinziehen, wo sie gut versorgt seien. Der neu gewählte Präsident des Kneippbundes zeigte sich überzeugt, dass die Lehre Kneipps mit seiner ganzheitlichen Betrachtung in der Zukunft an Bedeutung gewinne werde. Er rief alle auf, die mit Kneipp in Verbindung seien, an einem Strang zu ziehen.

Bei den Berichten wurde deutlich, dass der CSU-Ortsverband mit nun 155 Mitgliedern immer noch der größte im Kreisverband ist. Der von Kassier Thomas Karl vorgelegte Bericht zeigte zwar ein Defizit im vergangenen Jahr, dennoch verfüge der Ortsverband immer noch über ein gutes finanzielles Polster. Weitere Posten bei der CSU bekleiden Schriftführerin Urusla Ulm und die Beisitzer Tassilo Albus, Marion Böhmer-Kistler, Thomas Fischer, Christian Förch, Ludwig Kreuzer, Josef Kunder, Winfried Stapfer, Klaus Ulm und Albert Wanner.

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