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CSU-Neujahrsempfang

27.01.2020

Warum Bayern so gut dasteht

Ein Hoch aufs Ehrenamt, die Unternehmer und den Landratskandidaten

Sieben Wochen vor der Kommunalwahl nutzte die CSU ihren Neujahrsempfang im Mindel-heimer Forum dazu, ihrem Landratskandidaten Rainer Schaal eine große Bühne zu verschaffen. Der 53-Jährige gratulierte ebenso wie der Kreisvorsitzende Franz Josef Pschierer Klaus Holetschek zu dessen Aufstieg zum Baustaatssekretär. Dass er zu seiner eigenen Nominierung einen Spaten geschenkt bekommen hatte, betrachtet Schaal als Auftrag, „dich bei künftigen gemeinsamen Spatenstichen zu begleiten – als Landrat des Unterallgäus“.

Schaal nannte die Vereine und das Ehrenamt den „sozialen Kitt in unserer Gesellschaft“. Und er lobte die Unternehmer, die letztlich dafür gesorgt haben, dass es dem Unterallgäu und seinen Menschen so gut geht. Deutschlandweit belegt der Landkreis bei einer Untersuchung von Focus money den fünften Platz. Schaal versprach, als Landrat drei Dinge zu beherzigen: zuhören, kümmern, handeln. Und er fügte an: „Ich kann Landrat und ich will Landrat werden“.

Auch der CSU-Kreisvorsitzende Franz Josef Pschierer unterstrich die Bedeutung des Ehrenamtes und der Vereine.

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Die zweite Säule, warum Bayern so stark sei, habe mit der Wirtschaft zu tun, den vielen kleinen und mittleren Betrieben. Ähnlich äußerte sich die Festredner, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Unternehmen stünden jeden Tag nicht deshalb früh auf, um zu überlegen, wie sie noch reicher werden können. Sie arbeiteten vielmehr in Verantwortung für die Mitarbeiter und den Staat, dem sie Steuern zahlen.

Der Memminger Abgeordnete Klaus Holetschek rief dazu auf, das Jahr in Optimismus anzugehen. Schaal kennt er seit 30 Jahren aus der gemeinsamen Zeit bei der Jungen Union. Schaal sei echt, authentisch und habe sein Herz am rechten Fleck. Im Wahlkampf könne man vieles hören, sollte aber nicht alles glauben und sich besser selbst einen Eindruck verschaffen, sagte Holetschek weiter, ohne dies näher auf den Bewerber Schaal auszuführen. Die Feier im Forum wurde umrahmt von der Stadtkapelle Mindelheim, den Böllerschützen Nassenbeuren und den Günztaler Alphornbläsern. (jsto)

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