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  3. Unterallgäu: Warum Dorfwirtschaften ums Überleben kämpfen müssen

Unterallgäu
06.03.2019

Warum Dorfwirtschaften ums Überleben kämpfen müssen

Die Vorderburger haben sich mit viel Arbeitskraft und Geld für den Erhalt ihres örtlichen Gasthauses eingesetzt. Andreas Moldenhauer ist der Wirt im „Hirsch“. „Laufkundschaft gibt es hier nicht, deswegen ist es wichtig, im Gespräch zu bleiben.“

In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Gastro-Betriebe im Unterallgäu um zehn Prozent gesunken. Manche Wirte in der Region wehren sich mit Kreativität.

Hunderte Ortschaften in Bayern haben keine Dorfwirtschaft mehr. Immer wieder verschwinden Gasthäuser von der Landkarte, auch im Allgäu. Die Staatsregierung plant nun ein Förderprogramm, in dem jährlich 15 Millionen Euro für Modernisierungen bereitgestellt werden. Ein erster Schritt, sagen Experten. Die Gründe für die Existenzprobleme seien vielfältig: Manch ein Wirt habe nicht auf die veränderte Nachfrage reagiert, andere hätten mit den vielen Auflagen und Reglementierungen zu kämpfen. Und die ganze Branche habe sich nicht genug um den Nachwuchs bemüht, sagt der Oberstdorfer Hotelier Robert Frank, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Schwaben.

In Wolfertschwenden sorgte eine drohende Schließung für einen "Aufstand"

Karl Fleschhut, Bürgermeister von Wolfertschwenden im Unterallgäu, kennt die Probleme nur zu gut. Die 2000-Seelen-Gemeinde hatte früher eine Dorfwirtschaft und ein Landhotel mit Restaurant. Beide mussten schließen – obwohl die Einwohnerzahl stetig wächst und viel Gewerbe im Ort angesiedelt ist. „Die Wirtschaften haben im Rahmen der Generationenfolge zugemacht. Mit dem Dorfleben hat das nichts zu tun“, sagt Fleschhut. Vergangenes Jahr hat dann der Wirt des Vereinsheims aufgehört. Ein Nachfolger war nicht in Sicht, obwohl sich die Gemeinde bundesweit auf die Suche gemacht hat. Die drohende Schließung habe einen „riesigen Aufstand“ verursacht. Auf dem Papier ist Fleschhut nun selbst der Wirt, die Mitarbeiter sind bei der Gemeinde angestellt. 239 Restaurants, Imbissstuben, Cafés und ähnliche Betriebe gab es noch 2007 im Landkreis Unterallgäu, zehn Jahre später waren es nur noch 214.

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