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Gemeinderat

22.02.2019

Was tun gegen den Verkehrskollaps?

Tag für Tag quält sich der Durchgangs- und Schwerlastverkehr durch Wiedergeltingen. Seit Jahren wird nach einer Lösung gesucht, eine Verkehrszählung sollte jetzt eine Grundlage für weitere Planungen bieten. Doch angesichts der aktuellen Bauarbeiten im Gemeindebereich wurde die vom Gemeinderat bereits beschlossene und in diesem Frühjahr geplante Verkehrszählung noch einmal verschoben.
Bild: Alf Geiger

Seit Jahren stöhnt Wiedergeltingen unter der Blechlawine, für eine Umgehungsstraße gibt es Befürworter und Gegner. Eine Verkehrszählung sollte neue Erkenntnisse bringen, doch die liegt jetzt erstmal bis 2020 auf Eis

Das Dorf Wiedergeltingen stöhnt seit Jahrzehnten über eine permanent wachsende Verkehrsbelastung. Immer wieder kommt dabei das Thema „Umgehungsstraße“ auf und spaltet das Dorf in Befürworter und Gegner. Die Gründe für die wachsende Verkehrslawine sind hinlänglich bekannt: Durch das Dorf quält sich der Durchgangsverkehr, weil die Kreisstraße von vielen Autofahrern und auch dem Schwerlastverkehr als Ausweichstrecke genutzt wird – gerade wenn es auf der A 96 mal wieder eng wird.

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Um die weiteren Schritte und mögliche Maßnahmen vernünftig planen zu können, hatte der Gemeinderates schon im vergangenen Frühjahr einen Zeitplan zum Thema „innerörtlicher Verkehr“ festgelegt; darin wurde festgehalten, die Verkehrsdaten ab Anfang 2019 zu aktualisieren.

Doch diese Verkehrszählung wird nun vorerst auf Eis gelegt, wie Bürgermeister Norbert Führer unlängst im Rahmen der Gemeinderatssitzung bekannt gab. So seien derzeit sowohl die Amberger Straße als auch die Kirchenstraße bis zur Auftragung der neuen Verschleißschicht gesperrt; zudem werde sich der Durchgangsverkehr nach Ostern aufgrund des Umbaus der Ortsdurchfahrt durch Amberg über diese Zeit nach Wiedergeltingen verlagern. So müssen erst wieder „normale Verhältnisse“ vorliegen, bevor eine allgemeingültige Erhebung der aktuellen Verkehrszahlen Sinn mache, sagte der Bürgermeister. Nach aktuellem Stand der Dinge sei frühestens ab Herbst, eher Anfang 2020 mit einer Durchführung zu rechnen. (pae/alf)

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