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Innenstadt

19.06.2017

Was wird aus dem Verkehrskonzept?

Im Stadtrat sollen heute entscheidende Beschlüsse zu Fahrradstraßen, Bahnhofstraße und Rössle-Kreuzung gefasst werden

Das Verkehrskonzept für Bad Wörishofen erhitzt seit Monaten die Gemüter. Befürworter und Gegner lieferten sich einen wortreichen Schlagabtausch, zwei Demonstrationen gegen das Konzept inklusive. Heute nun soll sich im Stadtrat entscheiden, wie es weitergeht. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Rathaus. Zu Debatte steht der Verkehrsplan „Kneippkurort und Radfahrverkehr“, wie das Konzept offiziell heißt. Behandelt werden Anträge der CSU-Fraktion vom 22. Mai. Dazu gehört, dass die Umsetzung der Verkehrskonzept-Beschlüsse in bisheriger Form ausgesetzt wird. So ist es der Tagesordnung der Sitzung zu entnehmen. Die Stopp-Schilder am Rössle sollen abgebaut werden. Im Gegenzug soll dort ein Zebrastreifen installiert werden. Kosten von etwa 7200 Euro werden veranschlagt. Weiters soll die Tempo-10-Zone in der Hauptstraße aufgehoben werden. Auch die Stopp-Schilder an der Obstinsel sollen weg. Dafür soll die bisherige Vorfahrtsregelung wieder in Kraft gesetzt werden. Die Befahrbarkeit des Leusser-Platzes für Fahrräder soll wieder abgeschafft werden.

Zudem wird der Rat über ergänzende Beschlussvorschläge der Verwaltung diskutieren. Hier geht es um die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Geschäftsbereiches in der Hauptstraße mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Die Sperrung eines Teils der Bahnhofstraße soll aufgehoben werden. Die Vorfahrtsregelung an der Pescatorekreuzung bis zur baulichen Umgestaltung darf bleiben. Dafür soll die Vorfahrtsregelung an der Genobank-Kreuzung wieder zurückgenommen werden.

Die Fahrradstraßen vom Baugebiet Gambrinus bis zur Schule und von der Oststraße bis zur Wirtschaftsschule sollen bestehen bleiben. Ebenso soll die sogenannte unechte Einbahnstraße Viktoriastraße bleiben, allerdings den Zusatz „Anlieger frei“ erhalten.

Zuletzt fordert die Beschlussvorlage der Verwaltung die „Aufhebung der Beschlüsse zum Verkehrsplan Kneippkurort und Radfahrverkehr vom 19. Oktober 2015 nebst Folgebeschlüssen im übrigen.“ Das bedeutet, mit Ausnahme der genannten werden alle sonstigen Fahrradstraßen zurückgenommen und der ursprüngliche Zustand der Straßen wiederhergestellt.

Noch ein weiteres gewichtiges Thema wird in der heutigen Sitzung zur Sprache kommen. Vorgesehen ist die Aussprache über die Genehmigung der Haushaltssatzung für das Jahr 2017. Hier geht es um einen Brief des Landratsamtes Unterallgäu vom 17. Mai. Bürgermeister Paul Gruschka (FW) hatte jüngst bekannt gegeben, dass der Haushalt vom Landratsamt genehmigt wurde, allerdings erneut nur unter Auflagen.

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