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Spahn mit Corona infiziert - Kabinett muss nicht in Quarantäne
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Bad Wörishofen

14.10.2020

Weitere Corona-Fälle im Kloster Bad Wörishofen und seinem Umfeld

Der Kreuzgang im Kloster der Dominikanerinnen in Bad Wörishofen.
Bild: Tobias Hartmann

Plus Statt einen Fall, wie bisher, gibt es nun mehrere Corona-Infizierte im Kloster der Dominikanerinnen von Bad Wörishofen. Wie die Schwestern mit der neuen Situation umgehen.

Das Kloster von Bad Wörishofen muss mit weiteren Corona-Fällen umgehen. Auch im Umfeld des Klosters hat sich das Virus offenbar verbreitet, denn auch da gibt es neue Fälle.

Die Hoffnung von Priorin Franziska Brenner, dass es bei dem einen bekannten Corona-Fall im Kloster bleiben könnte, hat sich nicht erfüllt. Wie Landratsamtssprecherin Eva Büchele unserer Redaktion am Mittwoch sagte, sind drei weitere Schwestern der größtenteils hochbetagten Klostergemeinschaft nachweislich mit Covid 19 infiziert. Auch im Umfeld des Klosters hat das Gesundheitsamt Corona-Fälle ausgemacht. Drei Personen haben sich laut Büchele mit dem Corona-Virus infiziert.

Keine weiteren Fälle bislang im Hotel Kuroase in Bad Wörishofen

Keine weiteren Fälle gibt es nach den Daten des Landratsamtes dagegen im Hotel Kuroase, welches im weitläufigen Klosterareal untergebracht ist.

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Das Hotel wird von Kolping betrieben. Dort hatten sich drei Mitarbeiter mit dem Corona-Virus angesteckt. Kolping hat das Hotel kurz nach dem Bekanntwerden des ersten Falles auf freiwilliger Basis geschlossen. Die Gäste durften abreisen. Quarantäne gilt nicht für das Hotel, lediglich für sieben Mitarbeiter. In Quarantäne befinden sich auch die Dominikanerinnen im Kloster von Bad Wörishofen. Acht Schwestern sind im Kloster, eine weitere befindet sich im Urlaub. „Wir haben keinen Kontakt nach außen“, sagte Franziska Brenner unserer Redaktion am Mittwoch. Die neuen Corona-Fälle seien derzeit keine schweren Fälle, die Priorin hofft, dass es auch so bleibt.

Der Landkreis Unterallgäu liegt wieder über dem Corona-Frühwarnwert

77 Unterallgäuer sind aktuell nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert.

Die 7-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch laut LGL bei 38,53 und damit wieder über dem Frühwarnwert von 35. Im Unterallgäu gilt deshalb bis zum 16. Oktober eine Allgemeinverfügung, wonach etwa Schüler weiterführender Schulen wieder Mund-Nasen-Schutz im Unterricht tragen müssen.

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