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Weniger Böller in Mindelheim? Der Anfang ist gemacht

Kommentar Von Johann Stoll
31.01.2019

Muss es wirklich jedes Jahr noch mehr und noch lauter sein? Ein Vorstoß aus Mindelheim hat die Menschen sensibilisiert.

Allein in der Silvesternacht wird durch Böller und Feuerwerke so viel giftiger Feinstaub in die Luft geblasen wie es der gesamte Autoverkehr in einem Monat nicht schafft. Deshalb war es richtig, dass Mindelheimer Stadträte das Anliegen von Bürgern aufgegriffen haben. Der große Durchbruch war das jetzt aber noch nicht. Immerhin hat eine Minderheit der Stadträte mit ihrem Vorstoß die Menschen sensibilisiert.

Mindelheim hat in jüngster Zeit große Anstrengungen unternommen, umweltfreundlicher zu werden. Der European Energy Award im vorigen Herbst ist Lohn dieser Arbeit. Vor diesem Hintergrund ist es schade, dass das Energieteam sich beim Thema Silvesterknallerei so vornehm zurückgehalten hat. Die Klimaschutzmanagerin war nicht einmal in die Sitzung geladen. Die Glaubwürdigkeit des wichtigen Anliegens Klimaschutz hat das nicht befördert.

Die Menschen sollen ihren Spaß haben. Und gewiss müssen auch nicht immer Verbote sein, zumal die ohnehin keiner kontrollieren kann. Aber es muss nicht jedes Jahr ein noch Mehr geben. Es wäre wirklich zu wünschen, wenn der eine oder andere überlegt, mit ein paar Krachern weniger ins neue Jahr zu starten.

Hier lesen Sie, was im Stadtrat von Mindelheim diskutiert wurde:

Es darf weiter geböllert werden

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