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Konzert

11.05.2012

Wenn fünf Männer mit elf Stimmen singen

Die A-cappella-Formation „Jukevox“ zauberte nur mit ihren Stimmen ein ganzes Orchester auf die Bühne.
Bild: müsa

„Jukevox“ aus Augsburg begeisterten im Maristenkolleg mit A-cappella-Musik

Mindelheim Ein Konzert der Superlative präsentierte die fünfköpfige A-cappella Gruppe „Jukevox“ aus Augsburg im Festsaal der Studienkirche des Maristeninternats. Mit tollen Arrangements, viel Witz, perfekter Performance und atemberaubenden Stimmen zauberten sie eine ganz besondere Atmosphäre in den Saal. Das Publikum war gleich nach dem ersten Song begeistert. Mit „It’s my live“ von Bon Jovi trafen die fünf charmanten Männer direkt ins Schwarze und der Grundstein für ein gelungenes Konzert war gelegt.

Die Stimmgewalt der Musiker war eindrucksvoll. Egal ob Tenor, Bass, Bariton oder einfacher Lead-Gesang, für Fabian Brenner, Christoph Dorn, Tobias Elster, Michael Schweiger und Alexander Seitz kein Problem. Alle fünf haben schon bei den Augsburger Domsingknaben mitgesungen und formierten sich 2005 zu dieser einzigartigen Pop- und Rockband. Ihr Repertoire umfasst neben Hits aus den letzten 60 Jahren auch einige A-cappella-Comedy-Stücke wie „Sonnencremeküsse“ (Wise Guys), „Der Morgen danach“ (Maybebop) oder „Vergammelte Speisen“ (Die Prinzen).

Sänger Christoph Dorn ist Lehrer am Maristenkolleg und hatte somit einige Fans aus Schülerreihen mitgebracht. Seine Tätigkeit war auch der Grund dafür, dass der Erlös des Konzertes dem Internat zugute kommt, worüber sich Internatsleiter Frater Michael Schmalzl besonders freute.

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Neben den musikalischen Leistungen ist auch die gelungene Choreografie erwähnenswert. So verwandelten sich die fünf Bandmitglieder beim Stück „Fata Morgana“ ganz schnell in ägyptische Sängerknaben und sorgten mit ihren Handtüchern auf dem Kopf und schlangenartigen Bewegungen für pures Vergnügen.

Auch englische Interpreten wie The Beatles, Beach Boys, Queen, Simon & Garfunkel oder Chicago waren dabei. Instrumente vermisste man an diesem Abend nicht. Allein mit ihren Stimmen zauberten die Akteure ein ganzes Orchester auf die Bühne.

Zwei musikalische Stunden vergingen wie im Flug

Zu ihrem ganz besonderen Inventar gehörte die spezielle Aufnahmetechnik. Damit kann man per Mikrofon jede einzelne Stimmen aufnehmen und mit Endlosschleife immer wieder abspielen. Beim Song „Thriller“ von Michael Jackson waren die fünf Männerkehlen einfach zu wenig und mit dieser Technik gelang es, das Stück mit insgesamt elf Stimmen zu singen.

Die zwei Konzertstunden vergingen wie im Flug, mit nicht enden wollendem Beifall forderte das Publikum mehr Musik und die Sänger durften erst nach drei Zugaben die Bühne verlassen. (müsa)

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