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Stetten

27.12.2018

Wer in Stetten einen Bauplatz bekommt

In Stetten sollen bald neue Häuser entstehen. Doch wer bekommt die Bauplätze?
Bild: Mathias Wild

Der Gemeinderat hat die Vergabekriterien überarbeitet

Wer sich für einen der zehn Bauplätze im Baugebiet „Stetten-West II“ interessiert, muss mehrere Voraussetzungen erfüllen. Eine davon haben die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung geändert: Bisher musste ein Interessent zum Zeitpunkt der Vergabe seit mindestens fünf Jahren seinen Lebensmittelpunkt und Hauptwohnsitz oder seinen Arbeitsplatz in der Gemeinde Stetten haben. Künftig genügt es, wenn er seit einem Jahr dort lebt oder arbeitet.

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Sechs Bewerber für zehn Plätze in Stetten

Hintergrund der Änderung ist laut Bürgermeister Richard Linzing, dass es für die zehn Bauplätze bislang nur sechs Bewerber gibt, die die Voraussetzungen erfüllen. Mit dem nun geänderten Passus wollten die Räte sicherstellen, dass der potenzielle Bauherr einen engen Bezug zu Stetten hat. Deshalb haben auch Interessenten Chancen auf einen Bauplatz, die in den vergangenen 25 Jahren mindestens zehn Jahre lang ihren Hauptwohnsitz in der Gemeinde hatten.

Nicht zum Zug kommt, wer noch nicht volljährig ist, oder bereits ein bebautes oder bebaubares Grundstück oder Wohneigentum besitzt. Grundvoraussetzung ist außerdem, dass auf dem Grundstück die Hauptwohnung errichtet wird, die künftig als Lebensmittelpunkt dient.

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Die Gemeinde Stetten hat ein Punktesystem erarbeitet

Für den Fall, dass es mehr Bewerber als Plätze gibt, hat die Gemeinde ein Punktesystem erarbeitet: Punkte sammeln kann demnach, wer bei einer vorherigen Grundstücksvergabe keinen Zuschlag bekommen hat, wer verheiratet oder alleinerziehend ist oder in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft lebt. Auch für Kinder und für Bewerber, die sich in einem Verein der Gemeinde engagieren und sich so aktiv ins Dorfleben einbringen, gibt es Punkte.

Das Alter der Bewerber spielt nur dann eine Rolle, wenn sie keine kindergeldberechtigten Kinder haben. Einem kinderlosen Mitvierziger würde beispielsweise ein Punkt abgezogen, bei einem über 60-Jährigen sind es zwölf Punkte. Die Gemeinde legt ihren Fokus damit klar auf Familien.

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