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Wiedergeltingen

21.10.2020

Wiedergeltingen baut eine neue Kita

Feierstunde in Wiedergeltingen: Bürgermeister Norbert Führer (links) und Pfarrer Martin Skalitzky (vorne rechts) begrüßten auf dem Rohbau des Kindergartens Vertreter der ausführenden Firmen, der Kindergartenleitung sowie des Architekturbüros.
Bild: Wilhelm Unfried

Plus Gemeinde und Pfarrei können die Eröffnung kaum mehr erwarten, denn die Platzverhältnisse sind derzeit kompliziert. Das liegt daran, wie die Kinder in Wiedergeltingen momentan verteilt sind.

Mehr Platz für Kinderbetreuung in Wiedergeltingen: Der Neubau der Kindertagesstätte kommt gut voran. Das berichtete Bürgermeister Norbert Führer bei der symbolischen Grundsteinlegung. Sollte das Wetter mitmachen, dann stünde einer Einweihung des Kindergartens St. Nikolaus im kommenden Herbst nichts mehr im Wege.

Die Gemeinde hätte dann alle Betreuungsangebote für die Jüngsten unter einem Dach, darunter auch Krippenplätze für die ein- bis zweijährigen Kinder, wie Pfarrer Martin Skalitzky ergänzte. Träger der Einrichtung ist die katholische Kirchenverwaltung, wobei den Löwenanteil die Gemeinde finanziert. Rund drei Millionen Euro (ohne Zuschüsse) wird das große soziale Projekt der Gemeinde kosten.

Doch nicht nur die politische und kirchliche Gemeinde wird sich über die Fertigstellung freuen, auch das Personal, wie Kindergartenleiterin Helga Oppawski und ihre Stellvertreterin Bettina Wenger versicherten. Denn derzeit sei das Arbeiten nicht so einfach. Auf drei Stationen seien die Kinder derzeit verteilt. Wenn die Bauarbeiten so weiter gehen und das Wetter mitmacht, schließlich wachsen schon die Mauern in die Höhe, dann könnte man im kommenden Jahr vielleicht schon einziehen. 125 Kinder würden dann dort Platz finden.

Was Wiedergeltingens Bürgermeister Norbert Führer besonders freut

Bürgermeister Führer freute sich auch, dass fast alle Bauaufträge trotz öffentlicher Ausschreibung an heimische Firmen vergeben werden konnten. An den Tag des Baubeginns erinnert übrigens nun eine Tafel, die im Zwischenbau angebracht wurde.

Auf die Historie ging Pfarrer Skalitzky ein. Der jetzige Altbau stamme aus dem Jahre 1871 und diente schon als Pfarrhof. Derzeit sind dort zwei reguläre Gruppen untergebracht.

Wie es gehört, wurde die „Grundsteinlegung“ auch entsprechend gefeiert. Der Bauherr lud die Vertreter der ausführenden Firmen und des Architekturbüros Förg zu einer Brotzeit im Pfarrstadel ein, zu der auch die Männer vom Bau kamen. Sie waren froh, denn an diesem Morgen herrschte alles andere als optimales Bauwetter.

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