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Sturm

29.10.2017

Windböe wirft Anhänger um

Sturm „Herwart“ wütet in weiten Teilen Deutschlands. Im Unterallgäu halten sich die Schäden bislang aber glücklicherweise in Grenzen.
Bild: Alexander Kaya

Auto prallt bei Schlingen in das Gespann. Polizei und Feuerwehren haben mit „Herwart“ im Unterallgäu aber weniger zu tun als im Rest des Landes.

Sturm Herwart hat für einen Verkehrsunfall bei Schlingen gesorgt. Samstagnacht erfasste dort eine starke Windböe den Anhänger eines 78-jährigen Mannes aus Baisweil. Der Anhänger blieb dann auf der Gegenfahrbahn der Umgehungsstraße liegen und wurde von einem 80-jährigen Augsburger zu spät wahrgenommen. Er prallte mit seinem Auto in den Hänger. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei mit etwa 6000 Euro. 

Ansonsten war es im Laufe der Nacht aber vergleichsweise ruhig, teilte die Polizei Mindelheim am Sonntag auf Nachfrage mit. Bei der Polizei selbst sei keine Schadensmeldung eingegangen. Die Mindelheimer Feuerwehr rückte am Sonntag einmal aus, um aus Sicherheitsgründen ein Baugerüst abzumontieren. Der Einsatz war nach etwa einer Dreiviertelstunde beendet. Auch in Bad Wörishofen sei „nichts Großes“ passiert, teilte die Feuerwehr auf Nachfrage mit. Insgesamt sei man bis zum Nachmittag zu drei Einsätzen ausgerückt. Einmal hat der Sturm einen Bauzaun umgeworfen. Ein anderes Mal hat „Herwart“ einen Baum abgeknickt.

In anderen Teilen des Unterallgäus waren die Feuerwehren ebenfalls im Einsatz, etwa in Schlegelsberg, wo ein Baum auf eine Fahrbahn gestürzt war. Oder in Trunkelsberg, aus dem gleichen Grund. Auch in Babenhausen musste ein Baum von der Fahrbahn entfernt werden. Ottobeuren und Egelhofen meldeten ebenfalls Sturmeinsätze.

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