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30.10.2009

Wirtschaftsredakteure ausgezeichnet

Bad Wörishofen/München l mz/ara l

Eine kompetente Wissenschaftsvermittlung liegt dem Wörishofer Professor Werner Grüter am Herzen. So hat er vor Jahren zusammen mit seiner Frau Inge eine mit 10 000 Euro dotierte, jährliche Auszeichnung ins Leben gerufen. Heuer dürfen sich Martin Meister, Chefredakteur von GEO International, und Dr. Ulf von Rauchhaupt, Ressortleiter Wissenschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, über die Auszeichnung freuen. Traditionell erfolgte die Preisvergabe im Hörsaal des Botanischen Instituts am Botanischen Garten München.

Der in Holzminden geborene Martin Meister betreut 17 Länderausgaben von GEO. Von der Grüter-Stiftung wurde er geehrt für die kompetente Vermittlung eines weiten naturwissenschaftlichen Themenspektrums, insbesondere der Evolutions- und Biodiversitätsforschung, an ein breitgefächertes Publikum. Dies habe er in seiner Karriere als Wissenschaftsjournalist zunächst beim Stern und seit 1990 in verschiedenen verantwortlichen Positionen bei der GEO-Gruppe durch zahlreiche Artikel und TV-Dokumentationen eindrucksvoll bewiesen. Seine Arbeiten zeichneten sich vor allem durch eine klare Argumentation, eine spannende Darstellung und Stilsicherheit aus. Am Preisverleihungsabend referierte Meister zum Thema "Knochenkult. Über die Reliquien der Anthropologie".

Fundierte und differenzierte Vermittlung gelobt

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Dr. Ulf von Rauchhaupt wurde für die fundierte und differenzierte Vermittlung komplexer naturwissenschaftlicher Themen, insbesondere im Bereich der Kosmologie, geehrt. Der aus Frankfurt stammende promovierte Physiker verstehe es, komplizierte Themen aus der physikalischen Grundlagenforschung, aus Mathematik, Geowissenschaften, Paläontologie und den Altertumswissenschaften in seinen Artikeln und Büchern so aufzubereiten, dass sie auch für den Laien gut verständlich sind. Er trage damit zur Verbreitung von Forschungsergebnissen bei, die ansonsten in der breiten Bevölkerung kaum wahrgenommenen werden, und verwirklicht so das Ziel der Werner und Inge Grüter-Stiftung auf vorbildliche Weise. In München hielt er den Kurzvortrag "Weit weg, lange her… Warum berichtet eine Zeitung über Grundlagenforschung?"

Prof. Dr. Werner Grüter referierte an diesem Abend selbst zum Thema "Bemerkungen zu Entwicklung und Zukunft des menschlichen Gehirns".

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