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Bad Wörishofen

17.10.2019

Wörishofens Kämmerin will Bürgermeisterin in Wolfertschwenden werden

Bad Wörishofens Stadtkämmerin Beate Ullrich kandidiert für die Bürgermeisterwahl in Wolfertschwenden.
Bild: Knoll

Die Stadtkämmerin von Bad Wörishofen, Beate Ullrich, ist Kandidatin der CSU für Bürgermeisterwahl in Wolfertschwenden.

Beate Ullrich will Bürgermeisterin werden – allerdings nicht in ihrem Wohnort Bad Wörishofen sondern in Wolfertschwenden. Der CSU-Ortsverband von Wolfertschwenden hat Bad Wörishofens Stadtkämmerin am Mittwochabend einstimmig als Bürgermeisterkandidatin nominiert. Die Kommunalwahl findet in Bayern am 15. März statt.

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Amtsinhaber Karl Fleschhut von den Freien Wählern kann in Wolfertschwenden im nächsten Jahr aus Altersgründen nicht mehr antreten. Fleschhut ist seit 1990 Bürgermeister in der Gemeinde mit rund 2000 Einwohnern. Ullrich ist nun die erste Bewerberin für seine Nachfolge.

Bad Wörishofens Kämmerin ist nicht Mitglied bei der CSU

Nominiert habe sie die CSU, sie selbst sei aber kein CSU-Mitglied, sagte Ullrich der Mindelheimer Zeitung. Ob sie in die Partei eintreten werde, habe sie noch nicht entschieden. Die Liste werde wohl den Titel „CSU/Bürger aktiv“ tragen. Ullrich sagt, sie habe 19 von 19 Stimmen erhalten. Bei der Nominierungsversammlung im Vereinsheim der Festhalle seien aber etwa 100 Zuhörer gewesen, das Interesse habe sie sehr gefreut. Ein Umzug in die Gemeinde stehe jetzt noch nicht zur Debatte, sagt die 53-jährige Ullrich. Sie werde sich aber schon am Wochenende wieder in Wolfertschwenden beim Fest der Vereine sehen lassen, sie werde auch das Gespräch mit den Unternehmern suchen und sich in den Ortsteilen vorstellen. In Bad Wörishofen wartet zudem die Aufstellung des Haushaltes auf die Kämmerin.

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Zudem läuft noch eine Klage der Kämmerin gegen die Stadt Bad Wörishofen, konkret gegen eine Weisung des Bürgermeisters Paul Gruschka. Wann diese Frage entschieden wird, ist noch nicht öffentlich bekannt.

Für ihre Idee des Bürgerhaushaltes hatte Ullrich 2012 den eGovermentpreis Bayerns erhalten.

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