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Bad Wörishofen

17.12.2018

Wörishofer Kinder sorgen für zauberhafte Adventsklänge

Der musikalische Nachwuchs der Sing- und Musikschule Bad Wörishofen hatte gemeinsam mit den Lehrkräften ein besonderes Adventskonzert in St. Justina gestaltet.
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Der musikalische Nachwuchs der Sing- und Musikschule Bad Wörishofen hatte gemeinsam mit den Lehrkräften ein besonderes Adventskonzert in St. Justina gestaltet.
Bild: Maria Schmid

Bad Wörishofens Musikschule zeigt beim großen Konzert die ganze Vielfalt ihres Angebots.

Ein Höhepunkt der Vorweihnachtszeit war das Adventskonzert der Irmgard Seefried Sing- und Musikschule Bad Wörishofen gemeinsam mit dem Rotary Club. Lehrkräfte und Schüler hatten gemeinsam mit ihren Schulleitern Klaus-Jürgen Herrmannsdörfer und Magnus Blank ein sehr homogenes Programm für den Auftritt in St. Justina zusammengestellt. Dabei kamen nicht nur die Jüngsten der Musikalischen Früherziehung und der Musikalischen Grundausbildung mit Ursula Aurbacher und Tanja Keller zum Zuge. Auch die Großen waren mit von der Partie, ob als Interpreten in instrumentaler oder in gesanglicher Präsenz.

Die Freude übertrug sich auf die Zuschauer in Bad Wörishofen

Der Nachwuchs erzählte die Geschichte von „Ein kleiner dicker Schneemann“, musikalisch von Anett Kölpin in Szene gesetzt, sehr anschaulich und mit herrlich kindlichem Temperament. Das Vocalensemble unter der Leitung von Alexandra Jörg wiederum sang vierstimmig das zauberhafte Lied von Lorenz Maierhofer „Advent is a Leuchtn, a Liacht in der Nacht, a Schein vulla Wünschn und Gfreun.“ Diese Freude übertrug sich auf die Besucher und wurde beim „Panis Angelicus“ von César Franck mit Patricia Moser und ihrer Lehrerin an den Klarinetten deutlich.

Alexandra Jörg, Sopran, und Luis Amberger, Tenor, sangen sehr beeindruckend das von Vincenzo Bellini komponierte „Angiol di Pace“ aus der Oper „Beatrice die Tenda“. Das Weihnachtsfest, das Fest der Liebe, macht das Verzeihen immer wieder möglich, wurde darin klar. Das bewies auch das Querflötenensemble unter der Leitung von Edit Gazsarovszky mit einem Werk aus Chile „La ronda de la estrella“ und dem „Little drummer boy“. Zwei Gruppen des Geigenensembles erzählten die Geschichten von „Nikolo Bum Bum“, „Mitten in nächtlicher Stille“ und den Tanz aus „Orpheus und Erydike“ von Christoph Willibald Gluck unter der Leitung von Marta Zsiros. Gundolf Schattenmann, Altblockflöte und Karl Stepper, Orgel, spielten die ersten beiden Sätze aus der „Sonate Nr. 5“ von Johann Christoph Pepusch. Winfried Probst und Ingrid Baum verzauberten die Stimmung mit ihren Gitarrenschülern mit dem „Winter Wonderland.

Die Gäste dankten mit herzlichem Applaus

Daniel Hellbach schrieb das „Mini-Concertino“, gespielt von Elisabeth Sedlmayr an ihrer Altblockflöte, begleitet am Klavier von Karl Stepper. Die Letzten im bunten Programm der Mitwirkenden war das Posaunenquartett mit Zsolt Gazsarovsky und Beate Münnich. Sie spielten die Stücke „In Te Domine Speravi“ von Josquin Desprez und sagten mit dem „Gratias agimus tibi“ von Hans Leo Haßler „Danke vielmals“. Das sagten dann auch die Zuhörer, mit redlich verdientem Applaus.

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