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Eppishausen

13.01.2021

Wohin soll das neue Eppishauser Feuerwehr- und Bürgerhaus?

Das Feuerwerhaus in Eppishausen ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den Vorschriften. Die Gemeinde will ein neues Feuerwehrhaus bauen. Umstritten ist noch die Frage, ob man Feuerwerhaus und Bürgerhaus zusammen baut.
Bild: un

Plus Die Gemeinde Eppishausen will in diesem Jahr zwei wichtige Vorhaben anpacken. Offen ist aber noch, wo gebaut wird.

Mit zwei großen Wünschen geht Bürgermeisterin Susanne Nieberle ins neue Jahr. Zum einen soll das Feuerwehrhaus möglichst bald durch ein neues ersetzt werden, und zum anderen soll das neue Gebäude auch als Bürgerhaus genutzt werden.

Die Chancen auf Realisierung stehen nicht schlecht, weil sich die Corona-Krise in der Gemeinde bislang finanziell nicht allzu stark bemerkbar gemacht hat: Die Gewerbesteuer fließt wie erwartet und auch bei den Einnahmen aus der Einkommenssteuer gebe es bisher keine Verwerfungen. Daneben rechnet die Gemeinde mit Schlüsselzuweisungen in Höhe von 406.000 Euro seitens des Freistaats. Offen ist aber noch die Frage des Standorts, auch wenn das Areal an der Fundushalle immer mehr in den Fokus rücke, so Nieberle.

Die Eppishauser Feuerwehr wünscht sich seit Längerem ein neues Haus

Die Feuerwehr wartet bereits sehnsüchtig auf ein neues Gebäude. Wer das bestehende Feuerwehrhaus am nördlichen Ausgang von Eppishausen sieht, der versteht diesen Wunsch. Es ist kein Geheimnis, dass das Feuerwehrhaus aus allen Nähten Platz und den bestehenden Sicherheitsvorschriften nicht mehr gerecht wird.

Die Bürgermeisterin würde sich freuen, wenn man mit dem Feuerwehrhaus auch gleich das nächste Problem, ein Bürgerhaus, angehen könnte. Als Standort werde derzeit das Areal bei der Fundushalle favorisiert. Neun Vereine bräuchten ein Dach über dem Kopf, denn Eppishausen weise ein reges Vereinsleben auf, so Nieberle. Der Musikverein als größter Verein brauche Proberäume, daneben gebe es noch den Frauenbund, die Chorgemeinschaft und verschiedene Gymnastik- und Turngruppen, um nur ein paar zu nennen. Und auch die Bücherei könnte in dem neuen Haus Platz finden. Die Bürgermeisterin wünscht sich eine echte Bürgerbeteiligung, was den Standort und den Bau betreffe. Ein Gedanke sei auch, das Bürgerhaus im Ort zu bauen, damit der Ortskern wieder mit Leben gefüllt werde.

Für Feuerwehr- und Bürgerhaus rechnet Nieberle mit Kosten von 2,2 Millionen Euro

Sollte Feuerwehr- und Bürgerhaus realisiert werden, dann müsste die Gemeinde, so Nieberle, rund 2,2 Millionen Euro in die Hand nehmen, wobei es natürlich Zuschüsse aus verschiedenen Töpfen und Förderprogrammen gebe. Und natürlich hoffe sie, dass die Vereine mit Hand anlegen, um Kosten zu reduzieren. Das Thema wird den Gemeinderat wohl das ganze Jahr beschäftigen.

Das nächste größere Projekt sei der Kindergarten. Derzeit plane man die Erweiterung um eine Gruppe mit den entsprechenden Funktionsräumen wie einem Speisesaal. Nieberle machte keinen Hehl daraus, dass die Kosten die Gemeinde doch überrascht hätten. Etwas mehr als eine Million werde sie investieren müssen. Dann sei Eppishausen aber für die Zukunft gerüstet, man könne den Eltern dann 75 Kindergarten- und 15 Krippenplätze anbieten. Als dauerndes Problem nannte Nieberle schließlich die Beschaffung von Bauland: Leider habe die Gemeinde nur noch wenige Grundstücke in der Hand. Und die Bereitschaft, Land zu verkaufen, sei derzeit nicht sehr groß. Hier müsse man mit Beharrlichkeit zu Wege gehen.

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