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Salgen

20.06.2018

Wunderwelt am Wasser in Salgen

Auch prächtige Wildblumen wie der Blutweiderich waren zu bewundern.
2 Bilder
Auch prächtige Wildblumen wie der Blutweiderich waren zu bewundern.
Bild: Gutmann

Über 2000 Besucher kamen zum Tag der offenen Tür beim Fischereihof in Salgen

Kleine Fische flitzen in großen Schwärmen hin und her, Frösche quaken und sonnen sich auf Seerosenblättern, Libellen sirren und Kinder erforschen mit Plastiksieben den Bach oder bauen schlammige Burgen. Es ist wieder „Tag der offenen Tür“ im Fischereihof in Salgen.

Auch in diesem Jahr waren wieder etwa 2000 Besucher gekommen, die sich für Fische, deren Aufzucht und die Natur in und am Wasser interessieren.

Die Besucher konnten sich über den Fischereihof in Salgen informieren

Oliver Born, Leiter der bayernweit einzigartigen Anlage, war zuletzt sehr zufrieden mit dem großen Andrang und dem Wetter: nicht zu heiß und auch ohne Regengüsse. Seine Frau Anette Born führte Gruppen durch die Anlage und erklärte die Pflanzen an den Teichen. Wasserdost, Blutweiderich, Binsen und Seggen und verschiedene Arten von Weidengehölzen und noch viel mehr. Die Teilnehmer probierten die weißen Blüten des Mädesüß und erfuhren, dass die Heilpflanze schmerzstillende Substanzen enthält, die ähnlich wie Aspirin wirken. Anette Born hat in Weihenstephan Gartenbau studiert, dort lernte sie auch ihren Mann kennen. Auch der Sohn war engagiert am „Tag der offenen Tür“ und erklärte den Besuchern die Fische im Aquarium, die aus einem Tunnel heraus betrachtet werden können. Dazu gab es wieder Führungen durch die Fischzucht und einiges mehr. Auch „Stammgäste“ auf dem Fischereihof können dort jedes Jahr etwas Neues lernen.

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