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Markt Rettenbach

10.08.2020

Zentraler Ausgangspunkt ist das Fuggergebäude in Markt Rettenbach

Das ehemalige Fugger-Ämtergebäude in Markt Rettenbach soll saniert werden. Dazu soll das Entwicklungskonzept ISEK zum Tragen kommen.
Bild: Josef Diebolder

Plus Markt Rettenbacher Räte legen Sanierungsgebiet für den Dorfkern fest. Nun soll ein Gutachten erstellt werden.

Nicht nur das ehemalige „Fuggerschloss“ in Markt Rettenbach soll seine ursprüngliche Funktion als „Ämtergebäude“ zurückerhalten, sondern auch der gewachsene Dorfkern soll in seiner Optik dem Stil folgen. Das ist der Wunsch des Marktgemeinderats. Bürgermeister Martin Hatzelmann ( CSU/ÜWG) führte in der jüngsten Sitzung in die Thematik ein.

Fördergelder für Markt Rettenbach fließen dank eines neuen Programms

Um die städtebaulichen Finanzmittel für das künftige Rathaus zu erhalten, hatte sich der Gemeinderat schon in der vergangenen Legislaturperiode für die Einleitung des sogenannten „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK)“ ausgesprochen. Damit das Verfahren starten kann, war noch ein „Aufstellungsbeschluss“ notwendig. Einstimmig legte der Marktrat nun das Sanierungsgebiet in seinen Grundzügen fest. Das vorangegangene Städtebauprogramm aus dem Jahr 1997 läuft demnächst aus.

Wo es einen „städtebaulichen Sanierungsbedarf“ gibt, soll ein Gutachten herausarbeiten, das zu 80 Prozent von der Regierung von Schwaben aus Städtebaufördermitteln übernommen wird. Das neue Konzept soll vor allem den gewachsenen Ortskern umfassen. Hierzu sei das Planungsbüro „AKFU Architekten & Stadtplaner Partnerschaft mbB“ in Germering aktiv.

Es geht um verschiedene Fassaden im Rettenbacher Ortskern

Welche Häuser betroffen sind, interessierte Gemeinderätin Karin Bernhard (Bunte Liste). Hauptsächlich seien dies aus Sicht von Bürgermeister Hatzelmann die Außenfassaden der Gebäude im Kerngebiet. Eine Sanierung der Fassaden bleibe freiwillig, könne aber unter den Förderbedingungen bezuschusst werden. Eine Untersuchung werde „Schwachstellen herausarbeiten“. Den zentralen Ausgangspunkt für das künftige ISEK erkannte Petra Glöckler (Bunte Liste) im künftigen Rathaus/Fuggerschloss. Sie wünschte sich eine Bürgerbeteiligung für den Kernbereich Markt Rettenbach.

Wie Förderungen für weitere Bereiche und Ortsteile möglich sind, wollte Tanja Schwarz (CSU/ÜWG) in Erfahrung bringen. Für die Außenbereiche wird laut Bürgermeister Hatzelmann ein Gemeindeentwicklungskonzept erstellt. (jd)

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