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06.03.2009

Zu viele Fehler im Spielaufbau

Türkheim (steu) - Schlechte Tagesform und keine Hoffnung mehr auf einen Relegationsplatz, das waren die Gründe für die 2:3-Niederlage der Türkheimer Frauen in der Bayernliga gegen den achtplatzierten Roten Raben Vilsbiburg III. Dennoch stehen die Türkheimerinnen immer noch auf dem vierten Platz und können bereits jetzt auf eine erfolgreiche Saison zurückschauen.

Trotz krankheitsbedingter zweiwöchigen Trainingspause fuhr das Team um Trainer Robert Frey frohen Mutes nach Vilsbiburg, um den klaren 3:0-Hinrundenerfolg zu wiederholen. So ging es dann auch los. Die Gegner wurden regelrecht in die Ecke gedrängt. Nach bereits einer Viertelstunde war der Satz schnell mit 25:16 gewonnen.

Ab dem zweiten Durchgang steigerte der Gegner sein Spielniveau und gestaltete das Spiel sehr ausgeglichen. Bis zu einem Punktestand von 23:20 behielten die Wertachmärkterinnen jedoch immer die Oberhand. Zu sicher waren sie sich anschließend, denn nun war der Faden plötzlich gerissen. Viele Fehler spielten dem Gegner sprichwörtlich in die Hände, sodass Satz zwei mit 24:26 verloren ging.

Durchgang drei startete sehr ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich richtig absetzen. Mit zunehmendem Spielverlauf jedoch stiegen wieder Niveau und die Spielfreude der SVS-Frauen. Nach Belieben konnte Zuspielerin Daniela Angerer ihre starken Angreiferinnen Corinna Dietz und Sarah Freudling erfolgreich einsetzen und punkten lassen. Mit einem zufriedenen Ergebnis von 25:22 ging der Satz zu Ende.

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Zu Beginn des vierten Satzes lief jedoch nicht alles nach Plan und die Türkheimerinnen verzweifelten an ihren Fehlern. Zwei Auszeiten nutzen nichts, dem Gegner gelangen im Aufschlag und im Angriff immer wieder direkte Punkte, während der SVS auf der Stelle trat. Schnell war der Satz mit 25:22 verloren.

Somit musste nach dem 22:25 im vierten Durchgang erneut der Tie-Break die Entscheidung bringen. Bis zum 7:9 verlief der Entscheidungssatz sehr ausgeglichen, ehe aufgrund einiger Fehler des SVS die Vilsbiburgerinnen den Satz mit 15:11 für sich entschieden.

In zwei Wochen - beim letzten Spiel dieser Saison - können die Spielerinnen beweisen, dass ihnen stärkere Gegner mit dem Klassenprimus aus Dingolfing besser liegen, um mit einer stolzen Leistung in die verdiente Volleyballpause zu gehen.

Spielerinnen: Marlene Steuer, Corinna Dietz, Sarah Kastner, Christine Schöpf, Daniela Kristen, Eva Meixner, Sarah Freudling, Kathrin Negele, Nadja Heinrich

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