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Bad Wörishofen

17.05.2020

Zweiter Start für Bad Wörishofens Hainbuchen-Pavillon geglückt

Der Hainbuchen-Pavillon im Kurpark empfängt die Besucher nun mit gesundem Grün, nachdem die erste Pflanzung zu weiten Teilen braun geworden war.
Bild: Bader

Plus Die neue Attraktion im Kurpark grünt nach Problemen nun, wie erhofft. Was Besucher nun wissen müssen.

Einen schönen Anblick bietet nunmehr die neue Hainbuchen-Anlage im Kneippstädter Kurpark. Vor einem Jahr bei der Einweihung war dies noch keineswegs der Fall, waren die Pflanzen doch nicht so angewachsen, wie sich das alle Beteiligten und auch Stadtgärtner Andreas Honner vorgestellt hatten.

Wie Honner nun mitteilte, hatte diesen Pflanzen ein später Frost im letzten Jahr stark zugesetzt. Zur erhofften neuen Attraktion konnte der Pavillon, der einst eine Hainbuchen-Kapelle werden sollte, auf diese Weise nicht werden. Nun wurden die Hainbuchen teilweise neu gepflanzt, mit sichtbar gutem, kräftig grünem Ergebnis. Die kreisförmige Anlage soll Gemeinsamkeit demonstrieren und stellt eine Art Versammlungsstätte in der Natur für die Werte aller Weltanschauungen dar.

Das ist im Bad Wörishofer Hainbuchen-Pavillon möglich

Die naturbelassenen Sitzmöglichkeiten können für Einzelgespräche, aber auch für Meditationen genützt werden und lehnen sich somit auch an die Ordnungstherapie von Pfarrer Sebastian Kneipp an. Man kann aber auch Raum und Natur in Ruhe auf sich wirken lassen.

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Genutzt wurde die Anlage auch schon für Hochzeitsfotos. Andreas Honner merkt an, dass der Kurpark insgesamt auch während der Coronazeit gerne für Einzel-Spaziergänge genutzt wurde, auch, wenn Versammlungen nicht erlaubt waren. Gerade jetzt im Frühjahr lohnt sich das Flanieren durch den Park besonders. Finanziert worden ist die Hainbuchen-Anlage mit Kosten von rund 30.000 Euro überwiegend durch eine Spende von Hans Kania und Marie-Luise Vorwerk, sowie mit kräftiger Unterstützung der Stadtwerke.

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