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Bad Wörishofen: Ärger nach Stadtfestabsage in Bad Wörishofen: Vereine bleiben auf Ware sitzen

Bad Wörishofen

Ärger nach Stadtfestabsage in Bad Wörishofen: Vereine bleiben auf Ware sitzen

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    Das Steiermarkfest in Bad Wörishofen konnte noch starten, das Stadtfest am Folgetag wurde aber abgesagt. Das sorgt nun für Unmut.
    Das Steiermarkfest in Bad Wörishofen konnte noch starten, das Stadtfest am Folgetag wurde aber abgesagt. Das sorgt nun für Unmut. Foto: Franz Issing

    Für das Stadtfest in Bad Wörishofen war schon alles bereit, als am Tag zuvor die Absage durch den Kur- und Tourismusbetrieb kam. Gewitterwarnungen gaben den Ausschlag. Für die Vereine, die sich dort präsentieren und auch Waren verkaufen wollten, hat das Folgen. Dass Unverständnis herrscht, bestätigte nun Tobias Kotonski. Vereinsverantwortliche hatten sich an den Sozialreferenten und CSU-Fraktionschef gewandt.

    „Ja, das ist richtig, es sind etliche Vereine auf mich zugekommen, die am Freitag nach der offiziellen Absage über Instagram nur eine E-Mail bekommen haben mit der Information, dass das Stadtfest wegen der unsicheren Wetterlage nicht stattfinden kann“, berichtet Kotonski auf Nachfrage unserer Redaktion. Dritte Bürgermeisterin Michaela Bahle-Schmid (CSU) und die Wirtschaftsreferentin Christine Waibl (CSU) hätten dann gleich am Freitagmittag, zusammen mit Bürgermeister Stefan Welzel (CSU), versucht, eine alternative Lösung zu erarbeiten. „Aufgrund der vorherigen kompletten Absage gab es nur wenig Beteiligung an der Alternativlösung“, schildert Kotonski. Bahle-Schmid und Waibl hätten am Freitag schon gefordert, den Vereinen Alternativen anzubieten, betont Kotonski.

    Neue Chance für Bad Wörishofens Vereine bei der „Weißen Nacht“?

    Dem Fraktionschef und Sozialreferenten missfällt die Art und Weise, wie das Fest abgesagt wurde. „Durch eine Absprache mit den Vereinen vor einer offiziellen Absage hätte man gemeinsam eine Alternative erarbeiten können“, findet er. „Durch die vorschnelle Absage ist den teilnehmenden Vereinen ein erheblicher finanzieller Schaden entstanden.“ Hier setzt auch Kotonskis Forderung an. „Den teilnehmenden Vereinen müssen jegliche Kosten für Standgebühr, Ausschankgenehmigung und weitere Gebühren erstattet werden“, findet er. „Zusätzlich soll den Vereinen die Möglichkeit gegeben werden, zeitnah bei einer städtischen Veranstaltung, wie der Weißen Nacht oder ähnlichen, ihre übrigen Waren zu verkaufen.“ Es gebe schon einige Vereine, die sich selbst um Alternativen gekümmert hätten, berichtet Kotonski. „Aber die Stadt mit Kur- und Tourismusbetrieb müssen aktiv auf die Vereine zugehen“, verlangt er.

    Das fordert der CSU-Fraktionschef für anstehende Entscheidungen

    Kotonski sagt, er habe dieses Anliegen auch in der Stadtratssitzung am Montagabend an Bürgermeister Welzel weitergebenen. Das geschah in dem nichtöffentlichen Teil der Sitzung. Er hoffe, dass es schnellstmöglich umgesetzt wird. „Für die Zukunft erwarte ich, dass wieder alle gemeinsam und zusammen solch wichtige Entscheidungen für die Stadt treffen“, fordert Kotonski. „Die Vereine sind für Bad Wörishofen von großer Bedeutung, denn nur mit ihrer Unterstützung sind Veranstaltungen wie das Stadtfest, der Weihnachtsmarkt und ähnliche Events möglich.“ Für das Stadtfest war ein großes Programm geplant, an dem sich die Vereine umfassend beteiligt hatten. Als Höhepunkt war der Auftritt von Narrwangias Hausband angekündigt. Auch das Steiermarkfest hätte seinen zweiten Tag bei vollem Programm haben sollen. Nach der Absage legte der Kur- und Tourismusbetrieb mit einem kleinen Alternativprogramm nach, das Essensstände rund ums Kurhaus und Stände beim Steiermarkfest beinhaltete.

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