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  3. Bad Wörishofen: "Das hat mich ziemlich fertig gemacht": Der Addnfahrer spricht über seinen Erfolg

Bad Wörishofen
23.11.2022

"Das hat mich ziemlich fertig gemacht": Der Addnfahrer spricht über seinen Erfolg

Thomas Willibald in seiner Rolle als „Addnfahrer“.
Foto: Robert Zollner

Der „Addnfahrer“ ist ein echtes Kind von Facebook und Co. Vor der Wucht des Erfolgs ist Thomas Willibald zunächst erschrocken .

Mit dem „Addnfahrer“ kommt ein echtes Social-Media-Phänomen nach Bad Wörishofen. Thomas Willibald ist dieser „Addnfahrer“ mit über einer Million Online-Fans und einer Milliarde Klicks in den sozialen Medien. „Addn“ ist eine Wiesenegge, Willibalds Markenzeichen sind seine orangen Hosenträger – und ein deftiger bayerischer Humor. Doch Mann hat auch eine sehr nachdenkliche Seite, wie sich im Gespräch mit unserer Redaktion zeigt. 

Der gelernte Schmied Willibald konnte nach einem Unfall seinen Beruf nicht mehr ausüben; in der Zeit nach dem Unfall entstand eher aus Gaudi sein allererstes „Addnfahrer“ Video, dass über Whatsapp 90.000 mal verschickt wurde. Das Video landete bei Facebook und „schlug auch dort ein wie eine Bombe“. Auch die nächsten Videos gingen durch die Decke. „Allein das Kuhglockenvideo haben über Nacht über 600.000 Leute angeschaut – das hat mir dann wirklich Angst gemacht“, sagt Willibald. „Ich bin doch ein ganz normaler Mensch – wenn man sich dann die Masse an Menschen vorstellt, die so ein Video anschauen, das hat mich ziemlich fertig gemacht.“

Nach 600.000 Aufrufen seines Kuhglockenvideos musste der Addnfahrer erst einmal in den Bergen abschalten

Er machte sich am Tag danach auf in die Berge, um einen klaren Kopf zu bekommen und zu überlegen, ob er diesen Weg weiter gehen will. Das Ergebnis der Überlegungen ist bekannt. Einen Monat später fand bereits seine erste Veranstaltung statt. Ab da ging es im Internet und bei Live-Auftritten rasant bergauf. Ein gewisses komödiantisches Talent muss wohl schon immer in ihm geschlummert haben, denn bereits der Großvater prophezeite dem jungen Thomas im Kindergartenalter einen Auftritt im Platzl, einem Münchner Lokal, in dem damals die ganz großen bayerischen Comedians auftraten. 

Willibald alias Addnfahrer macht sich Gedanken darüber, was er mit seiner enormen Online-Reichweite bewirken kann

Willibald macht sich viele Gedanken über seine Online-Reichweite und was er damit bewirken kann. „Wenn man so viele Leute erreicht, muss man das auch nutzen und die ein oder andere ernstere Botschaft mitgeben“, findet er. Man müsse nur sehr aufpassen, was man in den sozialen Medien postet, weil man da sehr schnell weg ist vom Fenster. „Wenn eine künstliche Intelligenz in den USA feststellt, dass irgendein Begriff nicht passt, wird man sofort abgeschaltet“, glaubt er. Willibald verwendet für seine Seiten auch einen eigenen Algorithmus, der nicht-angemessene Kommentare ausfiltert. 

Insgesamt wurden so auf seinen Seiten schon 350.000 Leute blockiert. Insgesamt 7500 Schlagwörter hat er hinterlegt, die er auf seinen Seiten nicht lesen will und nach denen die Kommentare automatisch gefiltert werden. „Meine Seiten pflege ich selbst, da hat auch niemand Zugriff drauf“, sagt er. Es sei mittlerweile erschreckend, wie die Leute in Deutschland drauf sind. „Auch dass man nicht sagen darf, was man gerne sagen möchte, stinkt vielen Leuten. Sobald man seine Meinung sagt, wird man sofort in eine radikale Ecke gestellt.“ 

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Aktuell ist er mit seinem Bühnenprogramm, das er drei Jahre lang vorbereitet hat auf Tournee. Dass das reibungslos klappt, verdankt er nicht nur seinen Mitarbeitern, sondern vor allem auch seiner Frau, die ihm den Rücken freihalte, wie er sagt. Am Freitag, 25. November, um 20 Uhr gastiert er mit „S´Lem is koa Nudlsubbn“ im Kursaal von Bad Wörishofen. 

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